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OECD: Inflation und Krieg drücken Wirtschaft vor allem in Europa

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Von su  mit AFP, dpa
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Europas Wirtschaft flaut ab, warnt die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Paris). Die Gründe: Inflation und Krieg in der Ukraine drücken auf die Erwartungen im verarbeitenden Gewerbe.

MAUE ERWARTUNGEN FÜR EUROZONE UND GROSSBRITANNIEN

Auch Der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, hatte letzte Woche gewarnt, dass die britische Wirtschaft auf eine Rezession zusteuern könnte, da die hohe Inflation das Realeinkommen untergrabe und die Verbraucherausgaben dämpfe. 

Laut Statistikamt Eurostat und dem Schweizer Bundesamt für Statistik pendelte Europa im April zwischen Inflationsraten von 2,5 Prozent in der Schweiz und 19 Prozent in Estland.

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Zweistellig waren die Jahres-Inflationsraten demnach außerdem in Litauen, Lettland, den Niederlanden und der SlowakeiDeutschland und Österreich landeten mit 7,8 und 7,2 Prozent im Mittelfeld.

Unter 7 Prozent blieben Italien, Finnland und Frankreich. Aber auch in Frankreich dürfte sich die Inflation in den kommenden Monaten weiter beschleunigen, so das Statistikamt  INSEE und das Vertrauen der Haushalte und die Kaufkraft belasten.

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Teurer wurde in der Eurozone laut Eurostat vor allem Energie – sie kostete satte 38 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Nahrungs- und Genussmittel (6,4 %), Industriegüter (3,8 %) und Dienstleistungen (3,3 %) blieben unter dem allgemeinen Preisanstieg von 7,5 Prozent.

OECD: KANADA, JAPAN, USA, CHINA UND INDIEN WACHSEN WEITER

Gleichzeitig wiesen die „zusammengesetzten Frühindikatoren“ (composite leading indicators, CLI) der OECD auf ein weiterhin stabiles Wachstum in Kanada, Japan und den Vereinigten Staaten hin. Auch in den meisten großen Schwellenländern, besonders in China (Industriebereich) und Indien, wird mit einem stabilen Wachstum gerechnet.

RUSSLAND

Nicht-OECD-Mitglied Russland landet vor allem beim Verbrauchervertrauen (Consumer confidence index CCI) etwas unter dem OECD-Schnitt. Das Wirtschaftsvertrauen (Business Confidence Index BCI) und die zusammengesetzten Frühindikatoren (CLI) übertreffen im April die OECD-Werte.

su mit AFP, dpa