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Ukraine meldet Zerstörung russischer Munitionslager im Osten

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Von Euronews  mit dpa, AFP
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Nahe Charkiw
Nahe Charkiw   -   Copyright  Bernat Armangue/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Ungeachtet schwerer russischer Angriffe kontrolliert die ukrainische Armee nach Angaben des regionalen Gouverneurs Serhij Hajdaj weiter rund zehn Prozent des ostukrainischen Gebiets Luhansk. Insbesondere die Außenbezirke der Städte Rubischne, Sjewjerodonezk und Lyssytschansk hätten die Russen bislang nicht einnehmen können. Nach ukrainischen Angaben konnten russische Angriffsversuche im Osten des Landes weitgehend gestoppt und mehrere Munitionslager zerstört werden.

Rubischne selbst liegt in Schutt und Asche. Nur noch zerbombte Häuser sind übrig.

Die ukrainischen Streitkräfte sprengten eine Brücke zwischen den Orten Rubischne und Sjewjerodonezk, die russische Soldaten besetzt hielten.

Ukrainische Truppen meldeten einen symbolträchtigen Erfolg bei ihrer Gegenoffensive im östlichen Gebiet Charkiw: Sie sind zumindest an einer Stelle bis zur Grenze zu Russland vorgestoßen.

Das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlichte ein Video mit einem Dutzend Soldaten neben einem Grenzpfahl in den Nationalfarben Blau und Gelb.

Sie gehören den Angaben zufolge zu einer Freiwilligen-Brigade aus der Stadt Charkiw. In einem weiteren im Netz veröffentlichten Videoclip ist zu sehen, wie die Soldaten den Pfahl mitbringen und vor einem Graben mit russischen Grenzschildern platzieren. Das ukrainische Militär hatte bereits in den vergangenen Tagen berichtet, dass es schrittweise gelinge, russische Truppen bei Charkiw zurückzudrängen.

Wie es um die verwundeten Kämpfer im Asovstal-Werk in Mariupol steht, ist unklar. Das Werk stand unter schwerem Beschuss des russischen Militärs. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums soll aber eine Feuerpause gelten. ein humanitärer Korridor werde geöffnet. Die ukrainischen Kämpfer sollten in der von prorussischen Separatisten kontrollierten Stadt Nowoasowsk im Osten der Ukraine medizinisch versorgt werden.