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Selenskyj: "Die nächsten Kriegswochen werden schwierig"

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Von Lucia Riera Bosqued
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Ukrainische Soldaten
Ukrainische Soldaten   -   Copyright  AFP

Die ukrainische Armee hat es im Donbas zunehmend schwerer, die russischen Invasoren aufzuhalten. Im Osten der Ukraine gehen die schweren Kämpfe weiter, Geländegewinne gibt es trotzdem kaum. 

Durch russische Raketenangriffe ist nach ukrainischen Angaben bei vier Raketeneinschlägen im Gebiet Dnipropetrowsk Eisenbahninfrastruktur zerstört worden. 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, die schwierigste Situation sei im Donbas, umkämpft seien Bakhmut, Popasna, Sewerodonezk. In diesen Gebieten würden "die nächsten Kriegswochen schwierig".

Sie (die Besatzer) haben ein Blutbad angerichtet und versuchen, alles Leben zu vernichten. Niemand hat den Donbas so zerstört wie jetzt die russischen Truppen.
Wolodymyr Selenskyj
Präsident der Ukraine

Erneut forderte Selenskyj mehr schwere und moderne Waffen wie Raketenabwehrsysteme und Kampfflugzeuge. Sein Land sei seit Kriegsbeginn am 24. Februar Ziel von 3000 Luftangriffen und annähernd 1500 Raketenangriffen gewesen. Die große Mehrheit der Angriffe habe zivilen Objekten gegolten.

Die USA erklärten, die Ukraine "bis zum Ende" militärisch zu unterstützen. Der US-Verteidigungsminister kündigte an, 20 Länder hätten weitere Unterstützung zugesagt, darunter "Artilleriemunition, Küstenverteidigungssysteme und Panzer".

In den knapp vier Wochen seit dem Zusammentreffen der Kontaktgruppe in Ramstein hat sich die Lage bei Spenden und Lieferungen hervorragend entwickelt.
Lloyd Austin
US-Verteidigungsminister

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