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Übernahme von FC Chelsea genehmigt

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Von Julika Herzog
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Der amerikanische Geschäftsmann Todd Boehly beim Fußballspiel zwischen Chelsea und Watford im Stamford Bridge Stadium in London am 22.Mai
Der amerikanische Geschäftsmann Todd Boehly beim Fußballspiel zwischen Chelsea und Watford im Stamford Bridge Stadium in London am 22.Mai   -   Copyright  Alastair Grant/AP

Die britische Regierung hat die Übernahme des englischen Fußball-Erstligisten FC Chelsea für 4,25 Milliarden Pfund durch ein Konsortium um den US-Geschäftsmann Todd Boehly genehmigt. Der Preis für den Londoner Club um Trainer Thomas Tuchel und die DFB-Nationalspieler Timo Werner und Kai Havertz beträgt 4,25 (knapp fünf Milliarden Euro). Zuvor hatte auch die Premier League dem Deal zugestimmt.

Die Zukunft des englischen Erstligisten hatte zeitweise in der Schwebe gehangen, nachdem gegen dessen bisherigen Besitzer Roman Abramowitsch wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine Saktionen verhängt wurden. Die Zustimmung von Regierung und Liga war notwendig, weil das Vermögen des russischen Oligarchen eingefroren wurde.

Es sei sichergestellt, dass das Geld nicht dem bisherigen Eigentümer Roman Abramowitsch zugutekomme, betonte die Regierung. Vielmehr sollen damit Kriegsopfer in der Ukraine unterstützt werden.

Hinter dem Käufer-Konsortium stehen neben dem Amerikaner Boehly, der auch Miteigentümer des Baseballteams Los Angeles Dodgers ist, auch der Schweizer Multi-Milliardär Hansjörg Wyss und US-Geschäftsmann Mark Walter. Der größte Anteil an dem Londoner Club dürfte aber künftig vom US-Investor Clearlake Capital gehalten werden.