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Bomben in der Nacht: Tote bei russischen Angriffen auf Odessa

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Von Euronews  mit dpa
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Zerbombtes Wohnhaus in Odessa
Zerbombtes Wohnhaus in Odessa   -   Copyright  Vía agencias

Mindestens 18 Menschen sind nach ukrainischen Angaben bei nächtlichen russichen Bombenangriffen in der Hafenstadt Odessa getötet worden, mindestens 39 Menschen wurden verletzt. So zerstörte eine Rakete ein neunstöckiges Wohngebäude. Der Chef der örtlichen Militärverwaltung, Serhij Bratschuk, teilte mit, die Rakete sei von einem russischen Militärflugzeug über dem Schwarzen Meer abgefeuert worden. 

Der Militärverwaltung zufolge schlugen insgesamt drei russische Raketen ein. Dabei seien das Mehrfamilienhaus und ein Erholungszentrum getroffen worden. Die Raketen des Typs X-22 seien alle von russischen Tu-22-Bombern über dem Schwarzen Meer abgefeuert worden. Angaben aus den Kampfgebieten lassen sich von unabhängiger Seite kaum überprüfen.

Seit Beginn der russischen Invasion Ende Februar haben die Vereinten Nationen mehr als 4700 getötete Zivilisten erfasst. Die UN geht aber von weitaus höheren zivilen Opferzahlen aus.

Unterdessen hat Moskau den angekündigten Start einer Zugverbindung zwischen der Halbinsel Krim und den im Krieg besetzten Städten Cherson und Melitopol verschoben. Als Grund wurden Sicherheitsbedenken angegeben.