Spanien erlebt verherendstes Waldbrand-Jahr

Hier ist nichts mehr zu retten: Ein Löschflugzeug über einer verbrannten Fläche.
Hier ist nichts mehr zu retten: Ein Löschflugzeug über einer verbrannten Fläche. Copyright JAVIER SORIANO/AFP or licensors
Von Eruonews mit AFP. AP, dpa
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Dem Europäischen Waldbrand-Informationssystem zufolge war 2022 sowohl mit Blick auf die verbrannte Fläche als auch die Zahl der Feuer das bislang schlimmste in Spanien.

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In vielen Teilen Spaniens, Portugals und Frankreich wüten weiter Waldbrände. In der westspanischen Provinz Ávila ist ein Feuer, das am Freitag ausbrach, weiterhin nicht unter Kontrolle. Eine Ortschaft musste evakuiert werden. Mehr als 500 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Javier Ezquerra, einer der Einsatzkräfte, erklärt: "Eines der großen Probleme ist, dass es einen sehr steilen Steilhang mit vielen Steinen gibt. Hier besteht die Gefahr, dass brennende Teile wie Kiefernzapfen oder Baumstämme den Abhang herunterrollen."

Das Jahr 2022 ist für Spanien bereits jetzt das verheerendste Waldbrand-Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen – sowohl mit Blick auf die verbrannte Fläche als auch mit Blick auf die Zahl der Feuer. Dem Europäischen Waldbrand-Informationssystem zufolge wurden bei mehr als 370 Bränden etwa 240 000 Hektar Land verbrannt. Das entspricht in etwa der zweifachen Fläche der Ostsee-Insel.

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