Ukraine: 3D-Drucker als Hilfe für den Wiederaufbau

Ein 3D-Drucker beim "Hausbau"
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Ein Unternehmen aus Tschechien will mit Hilfe des 3D-Drucks den Wiederaufbau der vom Krieg zerstörten Städte in der Ukraine vorantreiben.

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Die beschädigte Infrastruktur zu reparieren und den Wiederaufbau der vom Krieg zerstörten Städte in der Ukraine voranzubringen. Dieses Ziel hat sich ein Unternehmen aus Tschechien gesetzt - und zwar mit Hilfe des 3D-Drucks.

Ein spezielles Druckverfahren mit Beton soll etwa ermöglichen, dass die Bauarbeiten schneller vonstatten gehen können. Das Unternehmen "ICE Industrial Services" machte nun einer Delegation ukrainischer Experten mit dieser neuen Technologie vertraut.

Valerii Druganovskyi, Direktor der Baufirma "Rodnicek", erklärt, dass man versuche, diese Technologie für die Schaffung ziviler Infrastruktur zu nutzen. "Auch für Schulen oder sogar für Bus- und Straßenbahnhaltestellen - für alles, was Menschen bei Gefahr schützen kann."

Das Unternehmen hat mit Panzerschutzbunkern bereits das erste modulare Verteidigungssystem an die Ukraine geliefert. Jetzt wird darüber nachgedacht, wie man Wohngebäude, Krankenhäuser und Schulen für das Land "nachdrucken" kann. Nicht durch einen Import einzelner Komponenten, sondern einfach durch das Drucken vor Ort.

"Die Technologie wird auf den vorbereiteten Grund gebracht", erläutert Ingenieur Marek Zloch. "Ein 3D-Drucker, der aus dem Beton druckt und dann das digitale 3D-Modell in die Realität umsetzt."

Mit dem Programm "ICE Coral" kann ein Haus mit mehreren Wohnräumen gebaut werden, das mit Sonnenkollektoren und einem zentralen Heizsystem ausgestattet ist und somit selbständig Strom produziert. Auf jedem Terrain und in verschiedenen Designs.

Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis in der Ukraine die ersten Häuser mit dieser Technologie gebaut werden.

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