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Vulkan beschert La Palma immer noch Touristen

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Von Euronews  mit AFP
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Asche schafft neue Landschaften auf La Palma
Asche schafft neue Landschaften auf La Palma   -   Copyright  Emilio Morenatti/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved

Bekannt ist sie als La Isla Bonita, die Kanareninsel La Palma. So richtig interessant wurde sie für die Touristen aber erst, als vor fast einem Jahr der Vulkan auf der Insel ausbrach. Seither kommen immer mehr Menschen aus der ganzen Welt auf die kleine Insel. In manchen Monaten nach dem Vulkanausbruch sogar soviele, dass die Hotels nicht mehr genug Betten anbieten konnten. Jetzt im August waren die Hotels noch zu 90 Prozent ausgelastet.

Seit dem Ausbruch sieht die Landschaft auf La Palma anders aus.

Fremdenführerin Lotte von Lignau: "Es hat überall Asche geregnet, und jetzt gehen wir in der Tat auf einer Ein-Meter-dicken Ascheschicht und der Boden ist komplett schwarz."

Die spanische Regierung betrachtet den Tourismus als Schlüssel zur Erholung der Wirtschaft der Insel. Sie hat daher stark in die Werbung für Reisen nach La Palma investiert und 20.000 Reisegutscheine im Wert von 250 Euro an die spanische Bevölkerung verschenkt, die in Hotels und Restaurants auf der Insel eingelöst werden können.

Seit dem Ausbruch haben sowohl die Zahl der Kreuzfahrtschiffe, die die Insel anlaufen, als auch die Zahl der Direktflüge vom Festland und anderen Orten in Europa zugenommen.

Ebenfalls boomt das Geschäft mit Reiseveranstaltern, die Tagesausflüge mit der Fähre von Teneriffa, der größten und meistbesuchten Insel der Kanaren, anbieten. Während der 85 Tage, die der Ausbruch dauerte, gingen die Bilder des Phänomens um die Welt, sodass Tausende von Touristen neugierig darauf waren, die neue Landschaft der Insel neu zu entdecken.

Teodoro Gonzalez ist ein Tourist aus Spanien: "Es ist eine völlig andere Erfahrung, es ist, als würde man auf einem anderen Planeten namens Isla Bonita spazieren gehen."

Hawaii und Island erlebten nach Vulkanausbrüchen einen ähnlichen Anstieg im Tourismus, aber das Interesse der Besucher ließ schließlich nach, und das erwarten Experten auch auf La Palma.