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Ukraine meldet weitere Geländegewinne

Die Ukraine ist mit dem Verlauf ihrer Gegenoffensive bisher zufrieden
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Von euronews
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Die Ukraine rückt nach eigenen Angaben weiter im Osten des Landes vor. Am Morgen gab es Berichte über eine Explosion auf einer wichtigen Versorgungsstrecke Richtung Halbinsel Krim.

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Die ukrainischen Truppen setzen ihren Vormarsch in der Region um die Stadt Charkiw fort. Nach übereinstimmenden Meldungen stehen sie kurz vor der Stadt Lysychansk. An der Front kommt es immer wieder zu heftigen Artilleriegefechten. Viele Einwohner, die bis jetzt durchgehalten haben, gehen nun doch auf die Flucht.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zog in einem Internetvideo eine positive Bilanz der vergangenen Tage. "In dieser Woche haben unsere Soldaten 776 Quadratkilometer Gelände zurückerobert in Gebieten im Osten, in denen Russland sein Pseudo-Referendum abgehalten hat, darunter 29 Städte und Ortschaften, sechs davon in der Region Luhansk. Insgesamt wurden über 2400 Quadratkilometer und 96 Städte und Ortschaften seit Beginn der Offensive zurückerobert. "

Russland kritisierte die Forderung des ukrainischen Präsidenten nach einem Präventivschlag. Das Land forderer Nuklearangriffe geradezu heraus, so Moskau. Sergey Lavrov, der russische Außenminister, sagte: "Selenskyj hat den Westen aufgerufen, Präventivschläge auszuführen. Damit hat er wieder einmal den Beweis erbracht, wie gefährlich das Regime in Kiew ist, das mit der von uns gestarteten Spezialoperation neutralisiert werden soll."

Am Morgen gab es Meldungen über eine Explosion auf der Krim Brücke, die von der Halbinsel Krim zur Halbinsel Taman führt. Die Brücke ist eine wichtige Versorgungslinie. Zuverlässige Angaben über die Ursache oder über mögliche Opfer gab es zunächst nicht.

Je länger der Krieg dauert, desto mehr verschärft sich die humanitäre Krise. In vielen Ortschaften, die von der Ukraine zurückerobert wurden, funktioniert die Infrastruktur nicht. Sie sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

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