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Myanmar: Aung San Su Kyi zu weiterer Haftstrafe verurteilt

Erneut wurde Aung San Suu Kyi zu einer Haftstrafe verurteilt
Erneut wurde Aung San Suu Kyi zu einer Haftstrafe verurteilt Copyright Peter Dejong/Copyright 2019 The AP
Copyright Peter Dejong/Copyright 2019 The AP
Von Euronews mit dpa und AP
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Wieder einmal wurde die entmachtete De-Facto-Regierungschefin von Myanmar durch ein Gericht zu einer Haftstrafe wegen angeblicher Korruption verurteilt. Unabhängige Beobachter und Menschenrechtsorganisationen sprechen von Schauprozessen gegen die Friedensnobelpreisträgerin.

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In Myanmar hat ein Gericht die entmachtete de-Facto-Regierungschefin Aung San Su Kyi zu zwei weiteren Haftstrafen von jeweils drei Jahren wegen angeblicher Korruption verurteilt. Die Friedensnobelpreisträgerin wird die beiden Strafen aber gleichzeitig verbüßen. Insgesamt wurde Suu Kyi seit dem Militärputsch im vergangenen Jahr zu 26 Jahren Haft verurteilt.

Die 77-Jährige Suu Kyi befindet sich seit Juni in Einzelhaft in einem Gefängnis in der Hauptstadt Naypyidaw, nachdem sie nach dem Militärputsch vom Februar 2021 zunächst unter Hausarrest gestellt worden war. Die Verfahren finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, Suu Kyis Anwälte dürfen nicht mit Medienvertretern sprechen.

Myanmar versinkt in Chaos und Gewalt

Die Generäle hatten ihren Umsturz mit angeblichem Betrug bei der Wahl im November 2020 begründet, die Suu Kyi mit ihrer Partei Nationale Liga für Demokratie klar gewonnen hatte. Beweise legten sie keine vor. Seither versinkt das frühere Birma in Chaos und Gewalt. Der Gefangenenhilfsorganisation AAPP zufolge wurden seit dem Putsch mehr als 2300 Menschen getötet und mehr als 15 800 festgenommen.

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