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Medwedew über Russlands Ziel: "Den obersten Herrn der Hölle aufhalten"

Dimitri Medwedew (links) am 14.10.22 beim Besuch einer Drohenfabrik in St. Petersburg
Dimitri Medwedew (links) am 14.10.22 beim Besuch einer Drohenfabrik in St. Petersburg Copyright Ekaterina Shtukina, Sputnik, Pool Photo via AP
Copyright Ekaterina Shtukina, Sputnik, Pool Photo via AP
Von Euronews mit AP, dpa
Zuerst veröffentlicht am
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Der ehemalige russische Präsident Dimitri Medwedew hat erneut zu drastischer Wortwahl in Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine gegriffen: die Ukraine und den Westen verglich der Spitzenpolitiker mit "Satan, Luzifer oder Iblis", die es aufzuhalten gelte.

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Der ehemalige russische Präsident Dimtri Medwedew fällt seit Beginn des russischen Angrifsskriegs in der Ukraine durch besonders drastische an den Westen gerichtete Aussagen und Drohgebärden auf. Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates nahm den Tag der nationalen Einheit an diesem Freitag zum Anlass, nachzulegen.

In seinem Telegram-Blog erklärte Medwedew, die russischen Gegner in der Ukraine und im Westen seien "Teil einer sterbenden Welt".

Russlands Ziel sei, den obersten Herrn der Hölle aufzuhalten, welchen Namen er auch trage - Satan, Luzifer oder Iblis. Sein Ziel sei der Tod. Das russische Ziel sei Leben.

Russland sei ein großes und reiches Land, das keine fremden Territorien brauche. Aber es gebe Heimaterde, die Russland niemandem überlasse. Seinen Blog-Eintrag schloss Medwedew mit "Schönen Feiertag".

Mit seinen Äußerungen folgte Medwedew der Linie des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der in mehreren Reden seit dem Kriegsausbruch die Ukraine unwiderruflich als einen Teil von Russland darstellte.

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