Vom Anwalt zum Künstler: Eintauchen in das Licht Afrikas

Von Chris Burns  & Dinamene Cruz
Vom Anwalt zum Künstler: Eintauchen in das Licht Afrikas
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Er hat einen unverwechselbaren Stil, der sich durch lebendige afrikanische Farben, komplexe Perspektiven und einen wahrhaft angolanischen Charakter auszeichnet: Guilherme Mampuya ist sowohl in Angola als auch weltweit auf dem Vormarsch.

Mampuya hat Anzug und Krawatte gegen den Pinsel eingetauscht und sich bei Kunstsammlern, Kritikern, Unternehmen und in der Öffentlichkeit einen Namen als angolanischer Künstler gemacht. Und er hat große Pläne: Er möchte in der Hauptstadt Luanda ein Museum mit Werken von Künstlern aus ganz Afrika errichten. Und einen Traum muss er noch verwirklichen: den Kontrollturm des neuen Flughafens von Luanda als Leuchtturm der Kunst und als Willkommensgruß für die Besucher Angolas zu bemalen.

Bewunderer seiner Kunst

Einer seiner Bewunderer ist Paulo Edra, Direktor für Marketing und Kundenservice bei der Versicherungsgesellschaft Fidelidade Angola, er schwärmt: "Wir haben bereits mehr als 20 Millionen Kwanzas in Werke Guilherme Mampuyas investiert. Mit seinem Enthusiasmus als Künstler war er fasziniert von diesem Projekt, die sieben Naturwunder Angolas zu malen. Wir haben diese Arbeiten in der Sammlung des Unternehmens, sie sind fantastisch."

Zu den sieben Naturwundern von Angola gehören: Die Calandula-Wasserfälle, die am Lucala-Fluss 100 Meter in die Tiefe stürzen. Und die legendären "Pedras Negras" - oder Schwarzen Felsen - wo angolanische Kämpfer gegen die portugiesische Kolonialherrschaft Widerstand leisteten.

Ein weiterer Fan Mampuyas ist der Kunstkritiker Carlos Baptista. Der Künstler hat ihn porträtiert: _"_Wenn man über Guilherme Mampuya spricht, spricht man über künstlerischen Eklektizismus, der von hoher intellektueller Ehrlichkeit begleitet wird. Und es geht um Menschlichkeit."