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Ukraine-Krieg: Kiew dankt London für mehr Militärhilfe

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Von euronews  mit dpa
Russland setzt bei seinen Angriffen zunehmend auf die Zerstörung der Energieversorgung in der Ukraine
Russland setzt bei seinen Angriffen zunehmend auf die Zerstörung der Energieversorgung in der Ukraine   -   Copyright  AP/Ukrainian Presidential Press Office   -  

Russland setzt die Angriffe auf die Energieversorgung in der Ukraine fort. Unter anderem wurde ein Treibstoffdepot in der Nähe der Stadt Cherson in Brand gesetzt. Nach ukrainischen Angaben ist rund die Hälfte der Energieinfrastruktur zerstört. In dieser Woche waren zeitweise zehn Millionen Menschen ohne Strom.

Als Zeichen der Normalisierung in den zuvor besetzten Gebieten wurde die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs zwischen Kiew und der befreiten Stadt Cherson gefeiert - dort traf erstmals nach gut acht Monaten wieder ein Zug aus der Hauptstadt ein.

Die Bahnverbindung zwischen Kiew und Cherson war unmittelbar nach Kriegsbeginn am 24. Februar unterbrochen worden. Die Region ist erst seit kurzem wieder in ukrainischer Hand, nachdem die ukrainischen Militärs die russischen Besatzer zum Rückzug über den Fluss Dnipro gezwungen hatten.

In seiner Ansprache dankte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Großbritannien für zusätzliche Militärhilfe. Der britische Premierminister Rishi Sunak hatte bei einem Überraschungsbesuch in Kiew unter anderem 125 Geschütze zur Flugabwehr sowie Technik zur Drohnenabwehr versprochen. Anfang November hatte das britische Verteidigungsministerium bereits eine Lieferung von 1000 Flugabwehrraketen zugesagt.

Sunak und Selenskyj posierten in Kiew bei leichtem Schneefall vor erbeuteten russischen Panzern. "Danke, Rishi, Herr Premierminister, für Ihre Bereitschaft, die Freiheit noch stärker mit uns zu verteidigen", sagte Selenskyj am Abend in seiner täglichen Videoansprache.