USA fordern erneut russischen Truppenrückzug aus der Ukraine

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Von euronews  mit dpa
Lässt sich der Krieg in der Ukraine am Verhandlungstisch lösen? Der Westen sagt, Bedingung ist ein russischer Truppenrückzug.
Lässt sich der Krieg in der Ukraine am Verhandlungstisch lösen? Der Westen sagt, Bedingung ist ein russischer Truppenrückzug.   -   Copyright  Mikhail Metzel/Sputnik

Die US-Regierung hat bestätigt, dass Präsident Joe Biden bereit ist, mit Russlands Präsident Wladimir Putin über den Krieg in der Ukraine zu sprechen - allerdings unter Bedingungen. Wenn Putin bereit sei, den Krieg zu beenden, seier bereit mit ihm zu sprechen , zitierte ein Sprecher der Regierung den Präsidenten. Aber Biden habe auch gesagt, dass Putin im Moment dafür keine Anzeichen erkennen lasse. Deshalb liege der Schwerpunkt der US-Regierung darauf, gemeinsam mit den Allierten, Russland zur Rechenschaft zu ziehen die Ukraine militärisch zu unterstützen.

Der deutsche Bundeskanzler Scholz hatte gegenüber Putin die Forderung nach einem Rückzug der russischen Truppen als Voraussetzung für Gespräche ebenfalls bekräftigt. Die russische Seite lehnt dies aber ab. Aus Sicht der ukrainischen Führung sind Gespräche nur möglich, wenn Russland seine Angriffe beeendet und seine Truppen auch von der Krim zurückzieht.

Zuletzt hatte Russland unter anderem die Energieinfrastruktur der Ukraine angegriffen. Es gab Angriffe auf Treifbstofflager und Umspannwerke. Der genaue Schaden der jüngsten Angriffe ist noch nicht klar. Bei einem Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte ist am Freitag ein Treibstofflager in Schachtjorsk im Donbass getroffen worden. Dabei seien mehrere Menschen zu Schaden gekommen, teilte der Bürgermeister Alexander Schatow von der dortigen pro-russischen Verwaltung mit, wie die russische Staatsagentur Tass berichtete. Nach russischer Darstellung setzten die ukrainischen Streitkräfte bei dem Angriff Artillerie-Raketenwerfer vom Typ Himars ein. Die Angaben ließen sich nicht überprüfen.