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Kämpfe im Donbass, getötete Rote-Kreuz-Sanitäterin in Cherson

Krieg in der Ukraine
Krieg in der Ukraine Copyright ARIS MESSINIS/AFP or licensors
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Von Julika Herzog mit AFP, dpa, AP
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, beim Beschuss der Stadt Cherson eine freiwillige Helferin in einer Station des Roten Kreuzes getötet zu haben.

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Die Ukraine rechnet im kommenden Jahr mit einer neuen russischen Großoffensive, dafür würden die Russen rund 200 000 frische Soldaten ausbilden, so der ukrainische Oberkommandierende Walerij Saluschnyj.

Die ukrainische Armee ihrerseits bereite ebenfalls eigene Reserven dafür vor. Ob die Offensive im ostukrainischen Donbass beginnen werde, im Süden, oder aus der nördlich angrenzenden Ex-Sowjetrepublik Belarus mit Stoßrichtung direkt auf Kiew, könne er noch nicht sagen. Dennoch werde die ukrainische Hauptstadt früher oder später erneut Ziel sein. "Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie Kiew erneut angreifen werden", sagte Saluschnyj.

Aufrüstung gegen erwartete russische Großoffensive

Die gerade beschlossenen EU Kredite bis zu 18 Milliarden Euro werden helfen die ukrainische Verteidigung dafür aufzurüsten. Für Präsident Wolodymyr Selenskyj, der gerade die EU-Staaten erneut eindringlich zur Lieferung moderner Panzer und Flugabwehr für den Abwehrkampf gegen Russland aufrief, werden die nächsten Monate entscheidend sein.

Gerade sei die nordukrainische Metropole Charkiw wieder Ziel russischer Artillerieangriffe geworden, während im Donbass weitergekämpft werde, sagte der Staatschef am Donnerstagabend in einer Videoansprache: "Im Donbass gehen die brutalen russichen Angriffe weiter. Die Besatzer werfen alles und jeden in die Offensive. Sie können unsere Armee nicht besiegen, also zerstören sie jede Stadt und jedes Dorf physisch, so dass es keine Gebäude, nicht einmal mehr Mauern gibt, die für irgendeine Art von Verteidigung genutzt werden könnten», sagte Selenskyj.

Selenskyj: Rot-Kreuz-Helferin in Cherson getötet

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, beim Beschuss der Stadt Cherson eine freiwillige Helferin in einer Station des Roten Kreuzes getötet zu haben. "Die Frau, die starb, war eine Sanitäterin, eine Freiwillige", sagte der Staatschef am Donnerstagabend in einer Videoansprache. Die kürzlich befreite Hafenstadt im Süden der Ukraine sei allein am Donnerstag 16 Mal von russischer Seite beschossen worden.

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