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Es tobt der Streit um die toten Fische aus dem Riesen-Aquarium in Berlin

Von der Berliner Feuerwehr gerettete Fische
Von der Berliner Feuerwehr gerettete Fische Copyright Feuerwehr Berlin auf Twitter @Berliner_Fw
Copyright Feuerwehr Berlin auf Twitter @Berliner_Fw
Von Kirsten RipperEuronews mit Twitter
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Im Internet gibt es eine Petition, die fordert, dass das Aquarium im Luxushotel Radisson Blue in Berlin keinesfalls wieder aufgebaut werden darf.

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Die Berliner Feuerwehr präsentiert im Internet stolz das Foto einiger Fische, die Spezialkräfte der Höhenrettung nach dem Unglück im Aquadom aus dem oberen Teil des Luxushotels Radisson Blue retten konnten. Doch offenbar haben nicht viele der etwa 1.500 Tiere, das Zerbersten des gigantischen Glaszylinders am frühen Morgen überlebt. Und es tobt die Debatte darum, ob es überhaupt solche riesigen Aquarien mit seltenen Fischen geben sollte.

Auf Change.org gibt es eine Petition des "Tierschutzverein Tiere in Not" gegen den Wiederaufbau: "Aquarien müssen verboten werden. Wir fordern das Radisson Blu deutlich dazu auf, das Becken auf keinen Fall wieder instand zu setzen und dafür erneut tausende Fische aus der Natur zu rauben, um sie zur Belustigung einzusperren. Salzwasserfische wie in diesem Fall, können kaum nachgezüchtet werden. Sie werden in der Regel allesamt von Tierfängern wild gefangen, was zu grossen Schäden und Ausfällen vor Ort führt."

Bis Samstagabend hatten fast 5.000 Menschen diese Petition unterzeichnet.

AutZeit schreibt zum Thema Fische: "Auch im Meer leben „nur Fische“. Das im Garten sind „nur Bienen“. Das im Wald ist ja „nur ein Wolf“. Solange wir nicht achtsam umgehen mit der Welt in all ihrer Vielfalt, solange verurteilen wir nachfolgende Generationen. Aber das sind sicher auch „nur unsere Kinder“."

Roter Pander sieht die Betroffenheit kritisch und meint: "Menschen sagen wegen des zerstörten Aquariums in Berlin „oh nein, die armen Fische 🥺“, aber gehen dann erstmal für 13,99€ zum Sushi all you can eat".

Zum Thema Fische gibt es weitere Scherze. So schreibt Journalist Nils Markwardt: "Erst verschwindet diese 800kg-Stahlkugel mit Gin aus dem Bodensee, jetzt platzt ein Aquarium in Berlin. Glaub irgendwas haben die Fische vor."

Und Tom Kraftwerk meinte am 16. Dezember: "Stellt euch vor irgendjemand ist heute morgen von seinem Date nach Hause gelaufen, hat Gott nach einem Zeichen gefragt ob sie die richtige ist und plötzlich regnet es tropische Fische aus dem Radisson Blue"

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