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Erneut Tausende Flüge abgesagt: Southwest Airlines hinkt Konkurrenz hinterher

Viele Fluggäste von Southwest Airlines sind in den letzten Tagen an Flughäfen gestrandet.
Viele Fluggäste von Southwest Airlines sind in den letzten Tagen an Flughäfen gestrandet. Copyright AP Photo
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Von Euronews mit AP
Zuerst veröffentlicht am
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Nach dem gewaltigen Schneesturm in den USA hat Southwest Airlines erneut tausende Flüge abgesagt, während die Konkurrenz wieder auf den Beinen ist. Die Regierung fordert eine Erklärung.

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In Folge des massiven Wintersturms, der über die Feiertage Flugpläne überall in den USA zunichte gemacht hatte, hat Southwest Airlines erneut tausende Flüge abgesagt, während andere Fluglinien langsam wieder in den Normalbetrieb zurückkehren. Die Regierung kündigte an, untersuchen zu wollen, wieso Southwest Airlines hinterherhinkt.

Bob Jordan, Geschäftsführer von Southwest Airlines, hatte eine Erklärung anzubieten: "Unser Netzwerk ist sehr komplex und der Betrieb unserer Fluglinie hängt von allen Einzelteilen ab, vor allem davon, dass Flugzeuge und Personal in Bewegung zu ihren Zielorten bleiben. Da viele unserer Flieger und Crews nicht an den richtigen Orten sind und nachdem wir mehrere Tage lang versucht haben, so viele planmäßige Flüge wie möglich durchzuführen, mussten wir uns jetzt entscheiden, deutlich weniger zu fliegen, um aufzuholen."

Antiquierte Software und Management-Fehler als Grund für die Komplikationen?

Er hofft, dass die Fluglinie vor Ende der Woche wieder ihren normalen Zeitplan einhalten kann. Außerdem erkannte er an, dass man an den internen Systemen feilen müsse. Gewerkschaftssprecher:innen kritisierten die Arbeitsplanungs-Software, die antiquiert sei und die Führungsebene.

Verkehrsminister Pete Buttigieg, der schon zuvor Fluglinien für Störungen kritisiert hatte, kündigte an, dass er die Ursache für die vielen Flugabsagen durch Southwest Airlines untersuchen lassen würde und außerdem überprüfen wolle, ob die Fluglinie ihren rechtlichen Verpflichtungen gegenüber ihren gestrandeten Kund:innen nachkomme.

Senats-Mitglieder fordern Kompensationszahlungen

Im Kongress versprach der Handelsauschuss des Senats ebenfalls eine Untersuchung. Zwei demokratische Senats-Mitglieder forderten außerdem, dass Southwest Airlines hohe Kompensationszahlungen an die Geschädigten leisten sollte. Das Geld schiene immerhin da zu sein, da die Luftlinie plane, im kommenden Monat rund 400 Millionen Euro an Dividenden auszuschütten.

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