EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

"600 Tote" - Russland behauptet, Vergeltungsschlag in der Ukraine ausgeführt zu haben

Beim Angriff auf Kramatorsk seien keine Todesopfer zu beklagen, sagte der Bürgermeister der Stadt. Russland hingegen behauptet, 600 ukrainische Soldaten getötet zu haben.
Beim Angriff auf Kramatorsk seien keine Todesopfer zu beklagen, sagte der Bürgermeister der Stadt. Russland hingegen behauptet, 600 ukrainische Soldaten getötet zu haben. Copyright Twitter
Copyright Twitter
Von Euronews mit AP
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die russische Armee behauptet, einen massiven Vergeltungsschlag ausgeführt und dabei 600 ukrainische Soldaten in Kramatorsk zu haben. Der Bürgermeister von Kramatorsk spricht hingegen nur von Schäden an der Infrastruktur. Todesopfer habe es nicht gegeben.

WERBUNG

Eine Woche nachdem die ukrainische Armee womöglich Hunderte russische Soldaten bei einem Raketenangriff auf Makijiwka getötet hat, behauptet Moskau nun, einen Vergeltungsschlag in der ukrainischen Stadt Kramatorsk ausgeführt zu haben.

"Mehr als 600 ukrainische Soldaten wurden durch einen massiven Raketenangriff auf temporäre Aufmarschpunkte der ukrainischen Streitkräfte eliminiert", sagte Igor Konaschenkow, Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums.

Dem widersprach der Bürgermeister von Kramatorsk, Oleksandr Hontscharenko. Die russischen Raketenangriffe auf die Stadt am Wochenende hätten keine Todesopfer verursacht. Laut Hontscharenko seien zwei Schulgebäude und acht Wohnhäuser seien beschädigt worden.

Ein Sprecher der ukrainischen Armee erklärte gegenüber Associated Press, die russischen Angriffe auf Kramatorsk hätten nur die zivile Infrastruktur beschädigt. "Die Streitkräfte der Ukraine waren nicht betroffen", so Armee Serhij Tscherewatyj.

Die hohe Opferzahl unter den russischen Soldaten beim ukrainischen Raketenangriff auf Makijiwka in der Silvesternacht hat in Russland für Wut und scharfe Kritik an der Militärführung gesorgt. Nach offiziellen russischen Angaben seien 89 russische Soldaten dabei getötet worden.

Laut Beobachtern wolle Moskau nun mit dem behaupteten Vergeltungsschlag versuchen, den öffentlichen Aufschrei im eigenen Land abzumildern.

Unterdessen hat ein weiterer Austausch von Kriegsgefangenen zwischen der Ukraine und Russland stattgefunden - mit jeweils 50 Soldaten von jeder Seite. Das russische Verteidigungsministerium veröffentliche Bilder, die die Heimkehrer zeigen sollen.

Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Andrij Jermak, veröffentlichte auf seinem Telegram-Kanal ähnliche Bilder von ukrainischen Soldaten, die aus russischer Gefangenschaft zurückgekehrt sein sollen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Alles zerstört: Im ukrainischen Bohorodychne lebten einst Hunderte Menschen

Zehnjähriger Junge aus Trümmern befreit - Russland beschießt Donezk

Selenskyj bezeichnet Lage in Donezk als extrem schwierig