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Beschwerliche Reise mit Friedensbotschaft: Papst Franziskus besucht Kongo und Südsudan

Papst Franziskus tritt die Reise im Rollstuhl an
Papst Franziskus tritt die Reise im Rollstuhl an Copyright AP Photo/Alessandra Tarantino
Copyright AP Photo/Alessandra Tarantino
Von Euronews mit DPA/AP
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Es ist bereits die fünfte Reise des Papstes auf den afrikanischen Kontinent - unter erschwerten Bedingungen.

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Papst Franziskus hat eine sechstägige Pilgerreise in die Demokratische Republik Kongo und den Südsudan angetreten. Mit dabei hat er eine Friedensbotschaft an die zwei Länder, die seit Langem von Krieg und gewalttätigen Konflkten heimgesucht werden.

Hilfsorganisationen hoffen, dass der Besuch die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die oft übersehenen Konflikte lenken wird. Es ist bereits die fünfte Reise des Papstes auf den afrikanischen Kontinent - unter erschwerten Bedingungen. 

Pilgerreise im Rollstuhl

Wegen seines weiterhin heftigen Knieleidens sitzt der 86-Jährige zumeist im Rollstuhl - dies dürfte der Besuch im schwülwarmen Kinshasa und im heißen Juba für ihn weiter erschweren. Am Vorabend des Abflugs verließ er wie stets vor seinen Reisen den Vatikan und wurde in die Kirche Santa Maria Maggiore in Rom gefahren, wo er vor der Marienstatue für eine sichere Reise betete.

In der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa wurden die Sicherheitsvorkehrungen drastisch verstärkt, ganze Viertel sind wegen des hohen Besuchs abgesperrt.

Messe vor mehr als einer Million Gläubigen

Ein Höhepunkt der Reise dürfte eine öffentliche Messe am Mittwochmorgen auf dem Militärflughafen N'Dolo sein, zu dem mehr als eine Million Gläubige erwartet werden.

Am Freitag reist Franziskus weiter in die südsudanesische Hauptstadt Juba. Begleitet wird er dort von Justin Welby, dem Erzbischof von Canterbury und Primas der anglikanischen Kirche sowie Iain Greenshields, dem sogenannten Moderator der Kirche Schottlands.

In den sechs Tagen wird sich zeigen, ob Franziskus noch fit genug ist für derartige Pilgerfahrten und Interkontinentalreisen. Jüngst erzählte er in einem Interview, dass eine Darmerkrankung zurückgekehrt sei, wegen der er 2021 operiert worden war.

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