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Alles unter Kontrolle? Im Sudan eskaliert die Gewalt

Im Sudan ist der schwelende Machtkampf zwischen der Armee und Paramilitärs eskaliert
Im Sudan ist der schwelende Machtkampf zwischen der Armee und Paramilitärs eskaliert Copyright AP Photo
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Von Euronews mit AP, dpa
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In der sudanesischen Hauptstadt Khartum eskaliert die Lage: nach Schusswechseln, Explosionen und Raketenangriffen soll es Tote und Verletzte geben.

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Im Sudan ist am Morgen die Lage eskaliert: es soll mehrere Tote und Dutzende Verletzte gegeben haben, als sich Mitglieder der paramilitärischen der Rapid Support Forces, kurz RSF, einer Miliz, und dem sudanesischen Militär Kämpfe geliefert haben. 

Der machthabende General Abdel Fattah al-Burhan erklärte am Nachmittag, dass die Lage unter Kontrolle sei. Er warf den paramilitärischen Kräften Angriffe auf strategische Ziele in Khartum vor. Die RSF-Miliz hätte sein Haus attackiert, so al-Burhan gegenüber Al-Jazeera. 

In sozialen Netzwerken kursierten weiter Berichte über Schüsse und Explosionen, auch in anderen Teilen des Landes. 

Im Sudan hält seit dem Sturz von Langzeitmachthaber Omar al-Bashir im April 2019 das Militär unter der Führung von General al-Burhan die Macht. Auf dem Weg zur Bildung einer Zivilregierung sollten die RSF-Milizen in das reguläre Militär intergriert werden, stattdessen liefern sie sich nun einen Machtkampf.

RSF-Anführer Mohammed Hamdan Daglo sagte zuvor in einem Interview mit Al-Dschasira, al-Burhan und seine Verbündeten vor Gericht bringen zu wollen. Er gab dem Machthaber die Schuld an dem Konflikt.

Die Angst vor dem Ausbrechen eines Bürgerkrieges ist groß.

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