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Russischer Raketenhagel bis in die Nacht: Der Preis für die neuen Hilfszusagen der EU

Menschen suchen Unterschlupf in einer Kiewer U-Bahn-Station während eines russischen Raketenangriffs.
Menschen suchen Unterschlupf in einer Kiewer U-Bahn-Station während eines russischen Raketenangriffs. Copyright AP Photo/Efrem Lukatsky
Copyright AP Photo/Efrem Lukatsky
Von Euronews mit DPA/DP/AFP
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Selenskyj verurteilte den russischen Angriff mit etwa 100 Raketen und Marschflugkörpern als Terror, berichtete aber seinen Landsleuten auch, wie viel Unterstützung die Ukraine bei seiner Reise nach London, Paris und Brüssel erfahren habe.

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Massive russische Raketen- und Drohnenangriffe auf mehrere Städte hielten die Menchen in der Ukraine auch in der Nacht zu Samstag in Atem. Allen in der Hauptstadt Kiew wurde fünf Mal der Luftalarm ausgelöst.

Kampfdrohnen iranischer Bauart wurden auch über den Gebieten Mykolajiw und Odessa im Süden gesichtet und abgeschossen.

Die jüngste russische Angriffswelle erfolgte unmittelbar nach neuen Hilfszusagen der EU für die Ukraine.  Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte die Staats- und Regierungschefs der EU um Langstreckenwaffen gebeten. 

In seiner Videobotschaft verurteilte er den russischen Angriff mit etwa 100 Raketen und Marschflugkörpern als Terror, berichtete aber seinen Landsleuten auch, wie viel Unterstützung die Ukraine bei seiner Reise nach London, Paris und Brüssel in dieser Woche erfahren habe.

"Das wichtige Ereignis dieser Woche war unser diplomatischer Marathon in London, Paris und Brüssel. In den vergangenen Tagen habe ich überall darüber gesprochen, wie wir unsere Soldaten stärken können. Es gibt sehr wichtige Vereinbarungen und wir haben wichtige Signale erhalten."

Schweiz gibt keine Waffen für Re-Export in die Ukraine frei

Einem Tweet der ukrainischen Luftwaffe zufolge hat Kiew die Niederlande um die Entsendung von F-16-Kampfjets gebeten. 

Dem spanischen Ersuchen, zwei 35-Millimeter-Flugabwehrkanonen an die Ukraine weiterzuleiten, erteilte die Schweiz jedoch eine klare Absage. Wie bei früheren Anfragen aus Dänemark und Deutschland begründet der Bund das Veto mit dem Kriegsmaterialgesetz.

Spanien hatte Mitte Januar ein offizielles Gesuch für die Erlaubnis, Schweizer Waffen an die Ukraine weitergeben zu dürfen, gestellt, obwohl es schon vorher auf inoffiziellem Weg erfahren hatte, das das nicht möglich ist.

Der Re-Export von zwei aus der Schweiz stammender 35-mm-Flugabwehrkanonen sei nicht mit dem schweizerischen Recht vereinbar, teile das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

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