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Wegen Ukraine-Krieg: Keine gemeinsame Abschlusserklärung der G20-Finanzminister

Beim Finanzminister-Treffen der G20-Staaten gibt es keine gemeinsame Abschlusserklärung
Beim Finanzminister-Treffen der G20-Staaten gibt es keine gemeinsame Abschlusserklärung Copyright Rajesh Kumar Singh/AP
Copyright Rajesh Kumar Singh/AP
Von Euronews mit dpa
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Wegen des Streit über den Ukraine-Krieg haben die G20-Finanzminister keine gemeinsame Abschlusserklärung verfasst.

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Beim Finanzminister-Treffen der G20-Staaten in Indien gibt es wegen des Streits über den Ukraine-Krieg keine gemeinsame Abschlusserklärung. Die meisten Finanzchefs der größten Volkswirtschaften der Welt hatten Moskau für seinen Angriff auf die Ukraine scharf verurteilt. Russland und China weigerten sich, die gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen. Sie verlangten, dass die Absätze, die sich auf den Krieg beziehen, gestrichen werden.

Ohne eine Vereinbarung endete das Treffen mit einer einfachen Stellungnahme der Mehrheit.

Der indische Sekretär des Wirtschaftsministeriums, Ajay Seth, erklärte, dass alle anderen 18 Länder der Meinung seien, dass der Krieg Auswirkungen auf die Weltwirtschaft habe. Aus diesem Grund gebe es einen richtigen Platz für diese Paragraphen.

Der deutsche Bund eskanzler Olaf Scholz traf zum Ende des Treffens in Indien ein. Er nutzte die Gelegenheit um zu betonen, dass Chinas Rolle für Frieden in der Ukraine mit einer Verurteilung des Krieges beginnen müsse:

"Ich kann Ihnen sagen, dass ich glaube, dass der Vorstoß ganz erkennbar Licht und Schatten hat. Es gibt Dinge, die bemerkenswert richtig sind, wie zum Beispiel die Verurteilung des Einsatzes von Atomwaffen. Es fehlt, aus meiner Perspektive, eine erkennbare Linie, die sagt, es muss auch zu einem Rückzug russischer Truppen kommen."

Bei Scholz' Antrittsbesuch in Indien geht es um den Fachkräfteaustausch zwische beiden Ländern und Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

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