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Anti-Erdogan-Bündnis berät über Präsidentschaftskandidaten

Sechs Oppositionsparteien stellen in Ankara ihr gemeinsames 240-seitiges Programm für eine Türkei nach einem Wahlsieg vor
Sechs Oppositionsparteien stellen in Ankara ihr gemeinsames 240-seitiges Programm für eine Türkei nach einem Wahlsieg vor Copyright  Burhan Ozbilici/AP
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Von Teresa Bizarro
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Bei den Wahlen im Mai wollen sie die jetzt zwei Jahrzehnte andauernde Herrschaft von Präsident Recep Tayyip Erdogan beenden. Im Falle eines Wahlsiegs soll unter anderem die Macht des Präsidentenamtes beschnitten und das Parlament gestärkt werden.

Nach Bestätigung des Wahltermins in der Türkei hat sich ein Bündnis aus sechs türkischen Oppositionsparteien getroffen, um einen Präsidentschaftskandidaten zu bennenen. Bei den Wahlen im Mai wollen sie die jetzt zwei Jahrzehnte andauernde Herrschaft von Präsident Recep Tayyip Erdogan beenden. 

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Als mögliche Herausforderer gelten der Chef der linksnationalen Partei CHP, Kemal Kilicdaroglu, der Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu und der Bürgermeister von Ankara, Mansur Yavas Beide sind ebenfalls Mitglieder der CHP. Zu dem Sechser-Bündnis gehören unter anderem die größte Oppositionspartei CHP und die nationalkonservative Iyi-Partei. 

Die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen sollen am 14. Mai stattfinden. Die sechs Oppositionsparteien hatten ihren Kandidaten eigentlich bereits im Februar bekannt geben wollen - so zumindest der Plan vor den Erdbeben mit mehr als 45 000 Toten allein in der Türkei.

Im Falle eines Wahlsiegs soll unter anderem die Macht des Präsidentenamtes beschnitten und das Parlament gestärkt werden.

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