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Nach Urteil gegen Kremlgegner Kara-Mursa: Moskau bestellt Botschafterinnen ein

Kanadas Botschafterin in Russland, Alison LeClaire (l.), verlässt das russische Außenministerium in Moskau
Kanadas Botschafterin in Russland, Alison LeClaire (l.), verlässt das russische Außenministerium in Moskau Copyright Alexander Zemlianichenko/AP Photo
Copyright Alexander Zemlianichenko/AP Photo
Von Euronews mit dpa
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Russland hat die Botschafterinnen der USA, Großbritanniens und Kanadas ins Außenministerium einbestellt. Hintergrund sind die Solidaritätsbekundungen der Diplomatinnen mit dem zu langer Haft verurteilten Kremlkritiker Wladimir Kara-Mursa.

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Russland hat die Botschafterinnen der USA, Großbritanniens und Kanadas ins Außenministerium einbestellt. Hintergrund sind die Solidaritätsbekundungen der Diplomatinnen mit dem zu langer Haft verurteilten Kremlkritiker Wladimir Kara-Mursa.

Den Botschafterinnen werde "grobe Einmischung in die inneren Angelegenheiten Russlands" vorgeworfen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf die Behörde meldete. Die Diplomatinnen hatten am Montag vor dem Gerichtsgebäude die Freilassung Kara-Mursas gefordert.

Der Kremlgegner wurde zu einer beispiellosen Strafe von 25 Jahren Lagerhaft verurteilt - wegen angeblichen Hochverrats und Diskreditierung der russischen Armee.

Menschenrechtler kritisierten das Urteil gegen den 41-Jährigen, der etwa Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine scharf kritisiert hatte, als politisch motiviert. Auch aus dem Ausland gab es scharfe Kritik. Nach zwei Giftanschlägen ist der Oppositionelle gesundheitlich schwer angeschlagen. Seine Verteidiger wollen das Urteil anfechten.

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