Zu Besuch in Finnland: Selenskyj weist Vorwürfe Moskaus zu Drohnenangriffen zurück

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei einer Pressekonferenz
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei einer Pressekonferenz Copyright Andrew Kravchenko/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit AP
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu einem eintägigen Gipfeltreffen nach Helsinki gereist. Dort äußerte er sich zu den von Moskau erhobenen Vorwürfen, Kiew habe versucht, Staatspräsident Putin mit Drohnen zu töten.

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Während seines Aufenthalts in Helsinki hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Behauptung Moskaus zurückgewiesen, Kiew stecke hinter einem angeblichen Drohnenangriff auf den Kreml. In Finnland nahm Selenskyj an einem Treffen der Regierungschefs von Schweden, Norwegen, Dänemark, Island und Finnland teil.

Selenskyj weist Vorwürfe Moskaus zurück

"Wir greifen Putin oder Moskau nicht an. Wir kämpfen auf unserem Staatsgebiet. Wir verteidigen unsere Dörfer und Städte. Wie Sie wissen haben wir nicht einmal genug Waffen, um das zu tun. Das ist unser Defizit, deswegen setzen wir sie nicht anderswo ein. Das können wir uns nicht erlauben. Wir haben Putin nicht angegriffen, das überlassen wir der Strafjustiz", so Selenskyj. 

Wie das finnische Präsidentenbüro mitteilte, wollten Finnlands Präsident SauliNiinistö und Selenskyj unter anderem über den ukrainischen Verteidigungskampf gegen den russischen Angriff und die finnische Unterstützung für das Land sprechen.

Nordische Länder stehen hinter der Ukraine

Die Regierungschefs der nordischen Länder haben der Ukraine wiederholt ihre andauende wirtschaftliche und militärische Unterstützung zugesichert. Sie betonen, dass es einen Frieden nur zu den Bedingungen des von Russland angegriffenen Landes geben könne.

Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark und Island haben sich nach dem Einmarsch Russlands am 24. Februar 2022 weitgehend hinter die Ukraine gestellt und sie militärisch und finanziell unterstützt. Dänemark hatte der Ukraine zuletzt militärische Unterstützung im Höhe von 228 Millionen Euro zugesichert, damit diese mit der Rückeroberung russisch besetzter Gebiete beginnen könne.

Niinistö hatte Selenskyj zuletzt im Januar getroffen, als der finnische Präsident in Kiew zu Besuch gewesen war.

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