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Ukraine: Selenskyj dankt Deutschland für neue Waffen

Ein ukrainischer Soldat springt von einer deutschen Panzerhaubitze 2000.
Ein ukrainischer Soldat springt von einer deutschen Panzerhaubitze 2000. Copyright Efrem Lukatsky/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Copyright Efrem Lukatsky/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von euronews mit dpa
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Deutschland hat der Ukraine bereits zahlreiche Waffen geliefert. In seiner Videobotschaft vom Samstag nutzte der ukrainische Präsident die Gelegenheit, sich ausführlich bei der Bundesregierung zu bedanken.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Deutschland für die weitere Lieferung von Verteidigungsausrüstung und Waffen gedankt. Dadurch sei beispielsweise die Flugabwehr der Armee besser geworden, sagte Selenskyj in Videobotschaft. Zugleich kündigte er noch härtere Sanktionen gegen Russland an

"Heute ist erneut einer unserer Sanktionstage", sagte Selenskyj. "Es sind Sanktionen gegen Firmen und Einzelpersonen - die meisten davon Russen - die für den Terror arbeiten. Insgesamt geht es um 220 Firmen und 51 Personen. Es sind Firmen die mit dem Militär verbunden sind. Firmen, die den Krieg unterstützen."

In der ukrainischen Haupstadt Kiew wurde ein Denkmal für Kriegsgefangene eingeweiht. Die Vereinten Nationen hatten unlängst den Umgang mit Gefangenen bei beiden Kriegsparteien kritisiert.

Kiews Geheimdienst räumt Beteiligung am Anschlag auf Krim-Brücke ein

Einer der bisher rätselhaftesten Ereignisse rund um den Krieg steht offenbar kurz vor einer Aufklärung. Mehr als sieben Monate nach der Explosion auf der Krim-Brücke bestätigte nun der ukrainische Geheimdienstchef Wassyl Maljuk die Beteiligung Kiews daran erstmals offiziell. "Da es sich hierbei um einen Logistik-Weg handelt, den wir dem Feind abschneiden mussten, wurden entsprechende Maßnahmen ergriffen", sagte der Chef des Inlandsgeheimdienstes SBU in einem Youtube-Interview des ukrainischen Journalisten Dmytro Komarow. Details des Einsatzes nannte er nicht.

Die Bilder vom Brand auf der Brücke infolge der Explosion am 8. Oktober - in der Nacht nach dem 70. Geburtstag Putins - gingen um die Welt.

Die tagelang gesperrte, inzwischen aber reparierte Brücke, die vom russischen Festland auf die bereits 2014 von Russland annektierte Halbinsel Krim führt, gilt als wichtiger Versorgungsweg für den Krieg gegen die Ukraine. Maljuk sagte, die Ukraine habe im Einklang mit den "Traditionen der Kriegsführung" gehandelt.

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