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Vorstöße über die russische Grenze: Was geschieht im Raum Belgorod?

Sasha Vakulina
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euronews-Mitarbeiterin Sasha Vakulina erläutert, was sich rund um die russische Stadt Belgorod zuträgt und welche Einheiten dort gezielte Angriffe durchführen.

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euronews-Mitarbeiterin Sasha Vakulina berichtet über die Lage im Krieg in der Ukraine. Diesmal im Mittelpunkt: Das Grenzgebiet im Raum Belgorod.

„Mitglieder des pro-ukrainischen russischen Freiwilligenkorps und der Legion für die Freiheit Russlands führten Berichten zufolge am 1. Juni einen weiteren Überfall im Raum Belgorod aus. Der ISW sagt: Geolokalisierte Aufnahmen zeigen mutmaßliche Mitglieder der Legion für die Freiheit Russlands in der Nähe von Novaya Tavolzhanka, 3,5 km von der russisch-ukrainischen Grenzstadt Shebekino entfernt, die rund 7 km hinter der Grenze liegt.

Laut US-Armee handelt es sich bei solchen Vorgängen um kleinere Angriffe, um aufzuklären, feindliche Kräfte zu behinderen oder Einrichtungen zu zerstören. Die Angriffe enden mit dem Rückzug aus einem eng begrenzten Zielgebiet und zielen nicht darauf ab, eine langfristige Kontrolle über ein Gebiet zu erlangen.

Das ISW stellt fest: Das Russische Freiwilligenkorps und die Legion für die Freiheit Russlands haben nicht versucht, ein Gebiet im Raum Belgorod zu kontrollieren: Weder am 1. Juni noch während ihres Angriffs am 22. Mai, obwohl es ihr erklärtes Ziel ist, russisches Gebiet zu erobern.

Laut britischem Geheimdienst hat Russlands Verteidigungsministerium die volle Bandbreite militärischer Feuerkraft auf seinem Gebiet eingesetzt, einschließlich Kampfhubschrauber und Thermobar-Raketenwerfer. Die russischen Befehlshaber stehen nun vor dem Dilemma, ob sie die Verteidigung im Grenzgebiet oder die Stellungen in der besetzten Ukraine verstärken sollen.

Das ISW sagt: Der Kreml versucht, diese begrenzten Angriffe zu nutzen, um die Darstellung zu festigen, dass der Krieg in der Ukraine überlebenswichtig sei und um innenpolitische Unterstützung für einen langwierigen Krieg zu erlangen.
Sasha Vakulina
euronews

Belgorods Gouverneur gab bekannt, dass russische Beamte 200 Kinder fortgebracht haben und die Verbringung von 600 weiteren Kindern planen. Das ISW sagt: Der Kreml versucht, diese begrenzten Angriffe zu nutzen, um die Darstellung zu festigen, dass der Krieg in der Ukraine überlebenswichtig sei und um innenpolitische Unterstützung für einen langwierigen Krieg zu erlangen. Russische Militärblogger nutzten die Lage im Raum Belgorod, um die russische Führung zu kritisieren, während andere meinen, dass die begrenzten Angriffe Vorläufer für ukrainische Gegenangriffe seien."

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