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Brände in Griechenland: Anwohner kämpfen gegen die Flammen

Anwohner sind entschlossen ihre Dörfer bei Gennadi und Lindos zu retten.
Anwohner sind entschlossen ihre Dörfer bei Gennadi und Lindos zu retten. Copyright Petros Giannakouris/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
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Von Euronews
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Anwohner:innen und mindestens 3.000 freiwillige Helfer sind aus allen Regionen der Insel in den derzeit besonders betroffenen Südosten gekommen, um gemeinsam gegen die Flammen zu kämpfen.

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Griechenland hat weiter mit extremen Temperaturen und Waldbränden im ganzen Land zu kämpfen. Auf der Insel Rhodos würten die Brände bereits den neunten Tag in Folge. Zehntausende Menschen sind mittlerweile von der Insel geflohen, viele verängstigte Touristen versuchen, mit Evakuierungsflügen nach Hause zu gelangen.

Anwohner:innen und mindestens 3.000 freiwillige Helfer sind aus allen Regionen der Insel in den derzeit besonders betroffenen Südosten gekommen, um gemeinsam gegen die Flammen zu kämpfen. 

Sie sind entschlossen ihre Dörfer bei Gennadi und Lindos zu retten. Sie wollen verhindern, dass sich die Szenen der vergangenen Tage wiederholen, als die Flammen Häuser und Tiere verschlangen.   

Mit Tränen in den Augen sagte ein Einwohner einem Reporter vor Ort: "Ich werde hier sterben, wenn es sein muss. Ich liebe diese Insel." 

Aber Hilfe kommt auch aus ganz Europa. Polnische Feuerwehrleute sind auf Rhodos vor allem damit beschäftigt, die gelöschten Brände zu überwachen, damit die so genannten Hot Spots das Feuer nicht wieder entfachen. 149 Feuerwehrleute und 49 Fahrzeuge aus Polen sind an dem Einsatz beteiligt.

Am Mittwoch werden 46 Gard erwartet

Auch auf den Inseln Euböa und Korfu kämpften die Feuerwehren gegen die Flammen. Auf Euböa war am Dienstag ein Löschflugzeug abgestützt. Zwei griechische Piloten kamen dabei ums Leben. Auf Korfu mussten wegen starker Rauchbildung und der heranrückenden Flammen drei kleine Dörfer evakuiert werden.

Zuletzt wurde Kreta, die größte griechische Insel, in höchste Alarmbereitschaft versetzt, weil auch hier eine hohe Brandgefahr besteht. 

Der griechische Zivilschutz informierte darüber, dass der Mittwoch extrem heiß werden soll - bis 46 Grad und vielleicht mehr. "Es ist ein explosiver Cocktail. Hitze, Winde und Brände", sagte eine Meteorologin am Dienstagabend. Das Ende der Hitze werde am Donnerstag kommen. Dann werden Temperaturen um die 35 Grad erwartet.

Unzählige Tiere verendeten, teilten Tierschutzorganisationen mit. Ersten Schätzungen nach sollen allein auf der Insel Rhodos 150 Quadratkilometer Wald und landwirtschaftlich genutztes Land zerstört worden sein, berichtete der staatliche Rundfunk.

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