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Selenskyj lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Rückeroberung der Krim

Der ukrainische Präsident Selenskyj.
Der ukrainische Präsident Selenskyj. Copyright Clodagh Kilcoyne/AP
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Von Euronews mit AP, dpa
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Man bereits Schritte zur Räumung der Krim vor, sagte der ukrainische Präsident Selenskyj in seiner üblichen Videobotschaft. Die Besatzer sollten die Krim-Brücke zur Rückkehr nutzen, solange sie noch funktioniere.

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In seiner täglichen Videobotschaft an die Nation hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Optimismus verbreitet. Man erziele gute Ergebnisse gegen den russischen Angreifer, die Früchte der Gegenoffensive würden bald sichtbar sein, so Selenskyj.

Er lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Rückeroberung der Krim. "Wir bereiten auch eine Liste von Schritten zur Räumung der Krim vor. Umfassende Schritte: Sicherheit, Wirtschaft und Soziales", so Selenskyj in seiner Ansprache. 

Man könne die Krim schnell wieder in das Staatsgefüge der Ukraine integrieren. "Eigentlich sollten die Besatzer schon mal überlegen, nach Russland zurückzukehren, solange die Krim-Brücke noch einigermaßen funktioniert."

Die seit zwei Monaten laufende Gegenoffensive der Ukraine zeigt bislang nur geringe Fortschritte. Knapp 200 Quadratkilometer Territorium wurden zurückerobert, was allerdings viele Menschenleben gekostet hat. Die Zahl der Angriffe auf die Krim wurde erhöht und die symbolträchtige Brücke von Kertsch zum russischen Festland getroffen.

Russland überzieht Westukraine mit Angriffen

Untedessen hat Russland die Ukraine in einer neuen Angriffswelle in der Nacht zum Donnerstag mit Dutzenden Raketen beschossen.

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden insgesamt 36 Marschflugkörper abgefangen - darunter auch Geschosse über den Gebieten Kiew, Charkiw und Dnipro. Luftalarm war zwischenzeitlich im ganzen Land ausgelöst worden.

Die Nato verstärkt angesichts russischer Drohungen gegen die zivile Schifffahrt im Schwarzen Meer ihre Überwachungs- und Aufklärungsaktivitäten in der Region. Russlands Handeln berge erhebliche Risiken für die Stabilität des für die Nato strategisch wichtigen Gebiets, ließ Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg mitteilen. Man erhöhe deswegen die Wachsamkeit.

Konkret war in der Mitteilung vom Einsatz von Seeaufklärungsflugzeugen und Drohnen die Rede. Russlands Drohungen stellten neue Risiken für Fehlkalkulation und Eskalation sowie erhebliche Hindernisse für die freie Schifffahrt dar, hieß es.

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