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Papst Franziskus in Fátima, dem Ort russischer Prophezeiung

Zehntausende Gläubige jubelten dem Papst zu.
Zehntausende Gläubige jubelten dem Papst zu. Copyright Francisco Seco/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
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Von Euronews
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In Fátima nördlich der Hauptstadt Lissabon sollen 1917 drei Hirtenkindern die Gottesmutter Maria mehrfach erschienen sein. Die Jungfrau soll Russland Friede oder Irrlehren prophezeit habe.

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Auf seiner Reise zum Weltjugendtag in Portugal hat Papst Franziskus den Wallfahrtsort Fátima besucht. Zehntausende Gläubige jubelten dem Papst zu, nach Behördenangaben waren rund 200.000 Menschen gekommen, um den Papst zu sehen. Unter ihnen waren viele Kranke und Menschen mit Behinderungen, die den Rosenkranz mit Franziskus beteten.

In dem Ort nördlich der Hauptstadt Lissabon sollen 1917 drei Hirtenkindern die Gottesmutter Maria mehrfach erschienen sein. Diese hatte 

Fátima und seine historische Verbindung zu Russland

An Fátima hatte sich der Papst schon im Frühjahr 2022 im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gewandt. Damals vollzog er ein ungewöhnliches Kirchenritual, als er Russland und die Ukraine dem Unbefleckten Herzen Mariens weihte. 

Dadurch erbat er für die Länder einen engen Beistand der Gottesmutter. Das Ritual geht auf die Marienerscheinungen von 1917 zurück. Damals soll die Mutter Jesu den drei Kindern aufgetragen haben, Russland dem "Unbefleckten Herzen Mariens" zu weihen, damit das Land nicht vom christlichen Glauben abfalle. 

Kritiker warfen Papst Franziskus vor, er habe Russland nicht als Aggressor benannt. Seit Februar 2022 versuchen der Papst und der Vatikan - mit eher mäßigem Erfolg - Friedensvermittler zwischen Moskau und Kiew zu sein.

Kein anderes Land als Russland wird in den prophetischen Geheimnissen von Fátima erwähnt. Nach der Überlieferung soll die Jungfrau den Kindern gesagt haben: „Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren, und es wird Friede sein. Wenn nicht, wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Kirchenverfolgungen heraufbeschwören.“

Papstbesuch endet am Sonntag

Der Besuch in Fatima war ein kurzer Abstecher von Lissabon, wo Franziskus den Weltjugendtag mit rund einer Million Teilnehmer:innen geleitet hat. Der 86-jährige Pontifex hat ein volles Programm während seiner fünftägigen Reise. Zurück in der Hauptstadt wird er Abend einen Vigil-Gottesdienst feiern.

An diesem Sonntag endet diese wichtige Verstanstaltung der katholischen Kriche mit einer Abschlussmesse, bei der der Ort für die nächste Ausgabe des Glaubensfestes bekannt gegeben wird.

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