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Taifun "Khanun" im Anmarsch: Südkorea evakuiert 36.000 Pfadfinder

Über 1.000 Busse sind im Einsatz, um die jugendlichen Teilnehmer:innen zu evakuieren.
Über 1.000 Busse sind im Einsatz, um die jugendlichen Teilnehmer:innen zu evakuieren. Copyright ANTHONY WALLACE/AFP or licensors
Copyright ANTHONY WALLACE/AFP or licensors
Von Euronews mit AP, dpa
Zuerst veröffentlicht am
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Taifun Khanun wird schon bald mit heftigen Winden und starken Regenfällen über die koreanische Halbinsel peitschen. An der Westküste Südkoreas ist das Camp des Weltpfadfindertreffens mit mehr als 36.000 Teilnehmer:innen bedroht.

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Taifun Khanun wird spätestens am Donnerstag mit heftigen Winden und starken Regenfällen über die koreanische Halbinsel peitschen. An der Westküste Südkoreas ist das Camp des Weltpfadfindertreffens mit mehr als 36.000 Teilnehmer:innen bedroht. 

Südkorea hat mit der Räumung des weltgrößten Pfadfindercamps angefangen. Über 1.000 Busse seien im Einsatz, um die meist jugendlichen Teilnehmer:innen aus ihrem Zeltlager an der Westküste Südkoreas in die Hauptstadt Seoul und andere Regionen des Landes zu bringen. Auf Kosten der südkoreanischen Regierung sollen sie unter anderem in Hotels, Studentenwohnheimen und Trainingszentren untergebracht werden.

Nach Angaben des deutschen Kontingents sollen seine 2.200 Teilnehmer:innen bis zur Heimreise in festen Unterkünften in Seoul und Umgebung wohnen. Das Camp des diesjährigen "World Scout Jamboree" in Saemangeum sollte ursprünglich bis zum 12. August stehen.

Mehr als 43.000 Jugendliche aus 158 Ländern hatten sich angemeldet. Regenfälle und eine anschließende extreme Hitzewelle hatten das Pfadfindertreffen bereits seit dem Beginn am 1. August geplagt. Saemangeum bot für die Teilnehmer, die in mehr als 20.000 Zelten untergebracht waren, keinen natürlichen Schatten. Der Weltverband hatte sich deshalb schon Ende der vergangenen Woche für eine vorzeitige Beendigung ausgesprochen. 

Die meisten Landesverbände entschieden jedoch, zu bleiben. Tausende von Teilnehmern aus Großbritannien, den USA und Singapur verließen dagegen den Zeltplatz. Das Weltpfadfindertreffen findet alle vier Jahre statt.

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