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Dramatische Bilder: Menschen in Marokko fliehen vor Nachbeben

Nach Erdbeben im marokkanischen Atlasgebirge
Nach Erdbeben im marokkanischen Atlasgebirge Copyright Mosa'ab Elshamy/ AP
Copyright Mosa'ab Elshamy/ AP
Von Julika Herzog mit dpa, AP, AFP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Immer wieder erschüttern Nachbeben das bergige Katastophengebiet im marokkanischen Atlasgebirge. Vielen Bergörfern fehlt es am Nötigsten. Zeltlager können in der kalten Bergregion nur provisorisch sein.

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In einem abgelegenen Bergdorf nahe des Epizentrums des verheerenden Erdbebens vom Wochenende: als ein Nachbeben die Erde erschüttert, bricht Panik aus unter den Rettungskräften, Dorfbewohnern und Journalisten. Immer wieder kommt es zu solchen Nachbeben, während die Suchtrupps weiter unter den Trümmern nach Überlebenden suchen - auch wenn die Hoffnung von Stunde zu Stunde schwindet.

Vielen abgelegenen Bergdörfern fehlt es am Nötigsten

Durch das Erdbeben am vergangenen Freitag sind fast 3000 Menschen ums Leben gekommen und viele mehr wurden verletzt. Unzählige Häuser wurden zerstört, viele Menschen sind obdachlos

In vielen Bergdörfern mangelt es auch Tage nach dem schweren Erdbeben mit fast 3000 Toten weiter an notwendigen Dingen zum Überleben. Die Menschen warten auf die versprochene Hilfe, vor allem dringend benötigte Nahrungsmittel und Zelte.

Noch immer haben Helfer nicht alle Gemeinden erreichen können, manche sind weiter von der Außenwelt abgeschnitten. Die Bemühungen, die Straßen von Felsbrocken zu befreien, gingen wegen der andauernden Gefahr durch Steinschläge in einigen Gebieten nur langsam voran. 

Marokkaner spenden für notleidende Familien in Bergen

In Marrakesch, wo Hunderte von Gebäuden zerstört wurden, spenden die Einheimischen, soviel sie können- für die notleidenden Familien in den Bergen.

Um die Lieferungen zu beschleunigen, organisieren zunehmend junge Freiwillige die Verteilung von Hilfsgütern, so auch Claudio aus Italien: "Im Moment sieht man mehr die Stärke des marokkanischen Volkes und etwas weniger die Institutionen, aber auch sie arbeiten."

Nach viel Kritik intensivieren die marokkanischen Behörden ihre Bemühungen, Rettungskräfte werfen Hilfspakete mit Vorräten und Zelten aus Flugzeugen ab.

Doch die Zeltlager im bergigen Katastrophengebiet können nur provisorisch sein.

Bald beginnt die Regenzeit und der Winter - und schon jetzt sind die Nächte hier bitterkalt.

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