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Frieze London: Eine der wichtigsten Kunstmessen der Welt ist eröffnet

Museen und Sammler:innen haben die Chance, neue Kunstwerke zu erstehen.
Museen und Sammler:innen haben die Chance, neue Kunstwerke zu erstehen. Copyright EBU
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Von Euronews mit AP
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Die Frieze London gehört zu den wichtigsten Kunstmessen der Welt. Dieses Jahr gibt es unter anderem Gemälde von Damien Hirst zu erwerben.

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In London hat die Frieze Kunstmesse begonnen. Die Messe bringt Kunstliebhaber:innen, Galerien und Museen zusammen und bietet ihnen die Gelegenheit, ihre Sammlungen zu erweitern.

Damien Hirst präsentiert erstmals neue Gemälde-Serie

Unter anderem können die Besucher:innen, sofern sie denn über das nötige Kleingeld verfügen, Blumengemälde des weltbekannten britischen Künstlers Damien Hirst ersteigern.

Unter dem Titel "The Secret Gardens Paintings" präsentiert Hirst dort erstmals die Bilder. Gemessen an seinem Frühwerk scheint das ehemalige "Enfant terrible" der britischen Kunstszene milder geworden zu sein. In der Vergangenheit machte er unter anderem mit einem Werk auf sich aufmerksam, bei dem er eine halbierte Kuh in einem mit Formaldehyd gefüllten Tank ausstellte. Inzwischen hat sich Hirst längt als feste Größe auf dem Kunstmarkt etabliert – ähnlich wie die Frieze London.

Die Frieze ist eine der wichtigsten Kunstmessen der Welt

Dieses Jahr feiert sie ihr zwanzigstes Jubiläum und ist über die Jahre zu einer der wichtigsten Kunstmessen der Welt geworden. Die Frieze hat Ableger in Los Angeles, New York und Seoul.

In London versammeln sich dieses Jahr wieder Sammler:innen aus der ganzen Welt. In den vergangenen Jahren machten Corona-bedingte Reisebeschränkungen einigen Besucher:innen das Leben schwer.

"Wir haben viele Sammler aus Amerika, die hier bei uns sind, natürlich auch aus Europa, wir sind immerhin eine europäische Hauptstadt", erklärt Eva Langret, die Direktorin der Frieze London.

"Jetzt, wo die Reisebeschränkungen aufgehoben sind, kommen mehr Sammler aus China, Asien und Korea, wo wir auch eine Messe haben", so Langret weiter.

"Es geht ums Geschäft"

Dieses Jahr nehmen mehr als 160 Galerien an der Kunstmesse teil. Einige sind seit Anfang an dabei – so auch die Lisson Gallery, die Standorte in London und New York hat.

"Die Lisson Gallery kommt seit Beginn der Messe vor zwanzig Jahren hier her", erzählt Ossian Ward, der inhaltliche Leiter der Galerie: "Ich glaube etwa zwanzig, dreißig Galerien sind seit dem Anfang jedes Jahr dabei, was ein ziemliches Engagement beweist."

Über die Jahre habe sich die Messe stark verändert. Vor zwanzig Jahren habe sie aus einem von Wind und Regen gebeutelten Zelt stattgefunden, nun sei sie "Teil des Establishments", so Ward.

Selbstverständlich würden die Galerien nicht wieder und wieder an der Frieze London teilnehmen, wenn sie dort schlecht verdienen würden.

"Natürlich muss es auf geschäftlicher Ebene funktionieren. Die Leute sollen durch die Tür kommen, die Arbeiten betrachten und sie dann am ersten Tag oder während des Wochenendes kaufen. Es geht also ums Geschäft", räumt Ward ein.

Bis zum 15. Oktober haben Kunstliebhaber:innen sowie Museen noch die Gelegenheit, auf der diesjährigen Frieze in London neue Werke zu erstehen.

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