Paris: Das Musée D'Orsay feiert 150 Jahre Impressionismus

Das Musée D'Orsay erinnert mit seiner Ausstellung "Paris 1874. Die Erfindung des Impressionismus" an die Entstehung dieser Kuntbewegung.
Das Musée D'Orsay erinnert mit seiner Ausstellung "Paris 1874. Die Erfindung des Impressionismus" an die Entstehung dieser Kuntbewegung. Copyright Remy de la Mauviniere/AP
Von Diana Resnik
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Vor 150 Jahren ist eine neue Kunstrichtung entstanden. Der Impressionismus wurde zu einer neuen Art, zu malen. Das Musée D'Orsay in Paris stellt rund 130 Gemälde der großen Künstler:Innen dieser Bewegung vor.

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Vor 150 Jahren entdeckten die Pariser zum ersten Mal die Gemälde der jungen Impressionisten. Es war der Anfang einer neue Kunstbewegung. Das Musée D'Orsay erinnert mit seiner Ausstellung "Paris 1874. Die Erfindung des Impressionismus" daran und zeigt rund 130 Werke der größten Künstler:Innen dieser Bewegung. Die damaligen Veranstalter waren die Impressionsmeister selbst, darunter Monet, Morisot, Renoir, Degas, und Cézanne.

"Sie wollten Szenen des modernen Lebens darstellen", erklärte Sylvie Patry, künstlerische Leiterin der Ausstellung.

"Sie wollten Landschaften zeigen, die unter freiem Himmel gemalt wurden, sehr leuchtende, klare Landschaften. Kurz gesagt, eine neue Art zu malen. Die eigene Wahrnehmung, den eigenen Eindruck darzustellen. Daher der Begriff Impressionismus, der ihnen eigentlich gegeben wurde, um sie zu verhöhnen, und nicht, um sie zu der neuen Kunstrichtung zu beglückwünschen."

Der Impressionismus entwickelte sich nach dem französisch-preußischen Krieg von 1870: Diese Krise veranlasste viele Künstler dazu, ihre Perspektive zu überdenken und neue Wege in der Kunst einzuschlagen. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 14 Juli im Musée D'Orsay in Paris.

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