EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Skizzen im Untergrund: Sind sie Michelangelos bestgehütetes Geheimnis?

Michelangelos "Geheimzimmer" im Untergrund von Florenz am 1.11.2023
Michelangelos "Geheimzimmer" im Untergrund von Florenz am 1.11.2023 Copyright Luigi Navarra/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Copyright Luigi Navarra/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Er wirkte auch geheim im Untergrund: In Florenz können ab dem 15. November bislang unveröffentlichte Werke von Michelangelo besichtigt werden. Allerdings gelten strenge Zugangsbeschränkungen.

WERBUNG

Jahrhundertelang war in den Medici-Grabkapellen in Florenz Michelangelos vielleicht bestgehütetes Geheimnis verborgen. Jetzt ist es auch für die Öffentlichkeit gelüftet. 

Im Jahr 1530 hatte sich der Künstler in diesem Gewölbe vor der Familie Medici versteckt und währenddessen Kohleskizzen gefertigt. Sie wurden 1975 entdeckt, aber erst jetzt für Kunstbegeisterte zur Besichtigung freigegeben. Die Ausstellungsfläche umfasst nur 30 Quadratmeter. Weil der Zugang nur über eine schmale Treppe möglich ist, dürfen gleichzeitig maximal vier Menschen mit Reservierungen die Werke bestaunen. Geöffnet wird das "Geheimzimmer" am 15. November.

1527 fiel Michelangelo bei den Medici in Ungnade. Im Zuge eines Aufstands, der die Herrscher-Familie ins Exil trieb, verriet er seine früheren Patrone und verbündete sich mit ihren Gegnern. Nach der Rückkehr der Familie nach Florenz suchte Michelangelo für zwei Monate Schutz in dem Gewölbe, bis sich seine Befürchtungen als falsch herausstellten.

Die spektakulären Wandskizzen dienten ihm offenbar als Vorlagen für künftige Werke.

Weitere Quellen • RAI

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Giorgia Meloni: Ein Jahr an der Spitze Italiens

Eine Peinlichkeit zuviel: Italiens Giorgia Meloni trennt sich von langjährigem Partner

Steine, Metallstangen und Gummischläuche: Kunst auf 16.000 Quadratmetern in Basel