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114 Tage Krieg in Gaza: "2 Mio. Menschen kämpfen ums pure Überleben"

In Rafah im Gazastreifen
In Rafah im Gazastreifen Copyright Fatima Shbair/Copyright 2024 The AP. All rights reserved.
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Von Euronews mit AP
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UN-Vertreter und die Arabische Liga warnen vor der Einstellung der Finanzierung für die Hilfsorganisation UNWRA.

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Wegen des Streits um die UN-Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge hat die Arabische Liga in Kairo ein Krisentreffen abgehalten.

Nach den USA haben auch Deutschland und Frankreich ihre Zahlungen an die UNRWA trotz des Kriegs in Gaza vorübergehend eingestellt.

Muhannad al-Aklouk, der Ständige Vertreter der Palästinenser bei der Arabischen Liga, sagte in der ägyptischen Hauptstadt: "Eine Einschränkung der UNRWA wird dazu führen, dass das Leid der palästinensischen Flüchtlinge schlimmer wird. Alle Länder sind für die weitere Finanzierung des UNRWA verantwortlich."

"2 Millionen kämpfen ums pure Überleben"

Mehr als 2 Millionen Menschen in Gaza kämpfen ums pure Überleben. Das sagt der Chef der UN-Hilfsorganisation für die Palästinensergebiete Philippe Lazzarini. Und diese Unterstützung seiner Organisation drohe jetzt zusammenzubrechen.

Wegen der fehlenden Gelder könnte die Hilfe sehr bald eingestellt werden.

Beschäftigte der UN-Hilfsorganisation UNRWA sollen am Terroranschlag der Hamas gegen Israel beteiligt gewesen sein.

Israel hat nach dem Urteil des Internationalen Gerichtshofs versprochen, die Blockaden von Hilfslieferungen für Gaza am Übergang Kerem Shalom zu beenden.

114 Tage Krieg

Inzwischen herrscht seit 114 Tagen Krieg in Gaza. Eine Waffenruhe ist derzeit nicht in Sicht. Auch an diesem Sonntag haben israelische Truppen Khan Younes im Süden des Gazastreifens angegriffen.

Der Krieg hat nach Angaben der Gesundheitsbehörden vor Ort mehr als 26.000 Palästinenser und Palästinenserinnen getötet, weite Teile des Gazastreifens zerstört und fast 85 % der Bevölkerung vertrieben. Israel behauptet, die Streitkräfte hätten bei der Luft- und Bodenoffensive mehr als 9.000 Kämpfer getötet - Belege für diese Behauptung hat Tsahal allerdings nicht vorgelegt. Bei dem Hamas-Angriff am 7. Oktober im Süden Israels wurden etwa 1.200 Menschen, überwiegend Zivilistinnen und Zivilisten, getötet, und die Kämpfer nahmen etwa 250 Menschen als Geiseln.

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