Krieg in der Ukraine: Russischer Beschuss nimmt kein Ende

Russland setzt seine Angriffe auf ukrainische Städte fort.
Russland setzt seine Angriffe auf ukrainische Städte fort. Copyright Andrii Marienko/Copyright 2022 The AP. All rights reserved
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Von Diana Resnik mit AP
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Russland setzt seine Angriffe auf ukrainische Städte fort. Mehrere Menschen wurden getötet. Gebäude wurden zerstört. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba appellierte an die westlichen Verbündeten, mehr Luftabwehrsysteme an die Ukraine zu schicken.

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Russland setzt seine Angriffe auf ukrainische Städte fort. Die Behörden der Region Mykolajiw in der Nähe des Schwarzen Meeres in der Südukraine erklärten, dass bei einem russischen Raketenangriff 12 Menschen verletzt wurden. Sechs Wohngebäude wurden demnach beschädigt.

Russische Angriffe auf ukrainische Städte

Bei einem Angriff auf die südukrainische Region Saporischschja schlugen rusische Shahed-Drohnen in einem Wohngebiet ein und verletzten zwei Frauen im Alter von 72 und 74 Jahren, wie der Gouverneur der Region, Ivan Fedorov, mitteilte. Nach Angaben der Rettungsdienste wurden sieben Gebäude beschädigt.

In Cherson wurde ein Taxifahrer getötet und zwei weitere Menschen verwundet. Gebäude wurden teils zerstört. Autos gerieten unter Beschuss. 

Die Schwarzmeerstadt Odessa hat nach offiziellen Angaben drei Raketen- und Drohnenangriffe abgewehrt.

Im ganzen Land wurde der Luftangriffsalarm ausgelöst.

Kiew braucht mehr Abwehrsysteme

Der Kreml verfügt über einen Vorsprung an Waffen und Truppen. Während Kiew auf westliche Militärhilfe wartet konnte Russland in letzter Zeit an der rund 1.000 Kilometer langen Frontlinie schrittweise Gewinne erzielen. 

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba und der Verteidigungsminister Rustan Umerov appellierten an ihre westlichen Verbündeten, mehr Luftabwehrsysteme und Raketen zu schicken.

"Die Ukraine braucht dringend mehr Luftverteidigung und Abfangjäger", insbesondere aber Patriot-Systeme, die ballistische Raketen abfangen können, sagte Kuleba. Darüber hätte er auch mit dem EU-Außenbeauftragten Joep Borell gesprochen, wie er auf X mitteilte.

Russland hat seine Angriffe auf die Ukraine in den letzten Tagen verschärft. Mehrere Raketen sind in die ukrainische Hauptstadt ggeflogen. Der Kreml hat Energieinfrastrukturen in der gesamten Ukraine anvisiert. Die Angriffe gelten offenbar alsa Vergeltung für die jüngsten ukrainischen Luftangriffe auf die russische Grenzregion Belgorod.

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