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Israel meldet Tötung von Hisbollah-Kommandeur

Hisbollah-Anhänger bei der Beerdigung eines getöteten Kommandeurs am 8. April.
Hisbollah-Anhänger bei der Beerdigung eines getöteten Kommandeurs am 8. April. Copyright Bilal Hussein/Copyright 2024 The AP. All rights reserved
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Von Euronews mit AP
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Nach dem Drohnenangriff Teherans auf Israel, meldet Israel die gezielte Tötung eines Hisbollah-Kommandeurs im Libanon. Außerdem fordert es den Westen zu weiteren Sanktionen gegen den Iran auf.

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Bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon ist ein Hisbollah-Kommandeur getötet worden. Dies bestätgite die militante Gruppe, die mit dem Iran verbündet ist, in einer Erklärung. Der Kommandeur Ismail Yusuf Baz und zwei weitere Personen wurden bei einem Drohnenangriff auf sein Auto in Ain Baal getötet. Israel hatte gewarnt, dass es auf den iranischen Luftangriff reagieren würde.

Kurz vor dem Angriff hatte die Hisbollah nach eigenen Angaben die israelischen Luftabwehreinheiten in der Gegend von Beit Hillel angegriffen und behauptet, sie hätten direkte Treffer erzielt und ihre Besatzungsmitglieder getötet oder verwundet. Das israelische Militär erklärte, zwei bewaffnete Drohnen seien aus dem Libanon in israelisches Gebiet eingedrungen und in Beit Hillel explodiert. Der Vorfall werde derzeit untersucht, hieß es. 

Kämpfer der Hisbollah und israelische Streitkräfte liefern sich seit einem Tag nach Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas am 7. Oktober ein Feuergefecht, bei dem seither fast 260 Hisbollah-Mitglieder und etwa 50 Zivilisten auf der libanesischen Seite der Grenze getötet wurden. In Israel wurden bei den Kämpfen neun Zivilisten und elf Soldaten getötet.

Noch ist unklar, ob der Angriff Israels auf den Hisbollah-Kommandeur die angekündigte Antwort auf den Drohnenangriff Teherans auf Israels Territorium ist. Vorerst forderte Israel den Westen zu mehr Technologiesanktionen gegen den Iran auf, um die Raketenproduktion zu behindern. 

G7 auf Capri unter höchster Sicherheitsstufe

Auch die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock unterstützt die Forderung weiterer EU-Sanktionen gegen den Iran: "Ich habe im Spätherbst gemeinsam mit Frankreich und anderen Partnern innerhalb der Europäischen Union dafür geworben, dieses Drohnensanktionsregime auch für andere Raketentechniken weiter auszuweiten, angesichts des Zündelns Irans und seiner Proxies auch im Nahen Osten."

In den nächsten Tagen findet der G7-Gipfel unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen auf der italienischen Insel Capri statt. Diese Hochsicherheitsmaßnahmen werden nach dem jüngsten Angriff des Irans auf Israel noch verstärkt. .

Die Staats- und Regierungschefs wollen versuchen, eine weitere Eskalation des Krieges zu verhindern. Sie werden auch auf einen Waffenstillstand in Gaza drängen.

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