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Kommunalwahlen in Thüringen: "Blaue Welle" nur verschoben?

Ein AfD-Wahlplakat für die Europawahl mit der Aufschrift "Unser Land zuerst" wird am Montag, 13. Mai 2024, in Frankfurt am Main an einem Mast befestigt.
Ein AfD-Wahlplakat für die Europawahl mit der Aufschrift "Unser Land zuerst" wird am Montag, 13. Mai 2024, in Frankfurt am Main an einem Mast befestigt. Copyright Michael Probst/Copyright 2024 The AP. All rights reserved
Copyright Michael Probst/Copyright 2024 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit AP
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Bei den Kommunalwahlen in Thüringen ist die so genannte "blaue Welle" ausgefallen. Was genau heißt das für die rechtspopulistische Partei AfD?

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Bei den Kommunalwahlen in Thüringen ist der erwartete Erdrutschsieg der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) ausgeblieben. Die CDU landete mit 27,6 Prozent auf Platz eins. Elf Bürgermeister der Partei wurden direkt ins Amt gewählt, weitere Kandidaten gehen in die Stichwahl.

Neben den traditionellen Parteien haben vor allem auch Bürgerbündnisse und Parteilose dazugewonnen. Die AfD wurde mit 26,4 Prozent nur die drittstärkste Kraft. Medienangaben zufolge wird diese Wahl für die AfD als Rückschlag bewertet, die Partei selber betonte allerdings ihre Zugewinne im Vergleich zu den Wahlen im Jahr 2019. Trotz der Zugewinne hat die AfD schlechter abgeschnitten, als es die Umfragen prognostiziert hatten.

Schwächelt die AfD?

Insgesamt ist die AfD im ersten Wahlgang nicht erfolgreich gewesen. Die Partei könnte jedoch bei der Stichwahl noch die stärkste Kraft werden. In einigen Kreisen und kreisfreien Städten wurde die AfD jedoch stärkste Kraft, was die Zusammenarbeit in den Kommunalparlamenten beeinflussen wird.

Im Kreis Hildburghausen ist der Neonazi Tommy Frenck in die Stichwahl gekommen. Bei der Landratswahl in Hildburghausen hat er mit dem "Bündnis Zukunft Hildburghausen" rund 25 Prozent der Stimmen gewonnen und zieht damit in die Stichwahl gegen den Kandidaten der Freien Wähler ein.  Frenck ist ehemaliger NPD-Funktionär und Betreiber eines rechtsextremen Onlineshops sowie einer Gaststätte, berichtete die Berliner Morgenpost.

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