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Kinder verletzt bei Angriffen nahe Kyjiw - Russland attackiert erneut Wohngebiete

Nach dem Einschlag einer russischen Rakete in ein mehrstöckiges Wohnhaus in Wyschgorod, außerhalb von Kiew, Ukraine, am frühen Sonntag, 30. November 2025, wütet ein Feuer.
Nach dem Einschlag einer russischen Rakete in ein mehrstöckiges Wohnhaus in Wyschgorod, außerhalb von Kiew, Ukraine, am frühen Sonntag, 30. November 2025, wütet ein Feuer. Copyright  Efrem Lukatsky/Copyright 2025 The AP. All rights reserved.
Copyright Efrem Lukatsky/Copyright 2025 The AP. All rights reserved.
Von Euronews mit AP
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Beim Beschuss nördlich von Kyjiw wurden mindestens 19 Menschen verletzt, mehrere davon Kinder. Russland setzte erneut Drohnen und Raketen ein. Parallel berichtet Kyjiw von einem eigenen Drohnenangriff auf ein Ölterminal am Schwarzen Meer.

Bei einem russischen Angriff mit Drohnen und Raketen auf das nördlich der Hauptstadt Kyjiw gelegene Wyschgorod sind am Sonntag mindestens ein Mensch getötet und 19 weitere verletzt worden.

Laut Behörden sind unter den Verletzten auch mehrere Kinder.

146 Menschen mussten aus einem Hochhaus evakuiert werden, das in der Nacht bombardiert worden war.

Die ukrainische Luftwaffe meldete, sie habe 104 der 122 von Russland in der Nacht abgefeuertn Drohnen abgefangen. Russland habe die Ukraine außerdem mit zwei ballistische Raketen von der besetzten Krim aus attackiert.

In den vergangenen 24 Stunden wurden in der Ukraine mindestens fünf Menschen getötet und 39 verletzt. Neben der Hauptstadt standen auch andere Regionen unter russischen Beschuss.

Nach Angaben der Militärverwaltung der Stadt Kiew wurden bei den Angriffen auf die Hauptstadt am Samstag zwei Menschen getötet.

Bürgermeister Vitali Klitschko sagte, dass 29 Menschen in Kyjiw verwundet wurden - auch durch herabfallende Trümmer, nachdem abgefangene russischen Drohnen sich gegen Wohngebäude gerichtet hätten. Klitschko erklärte auch, dass in vielen Teilen Kyjiws der Strom ausgefallen sei.

Ukraine bestätigt Angriff auf großes russisches Öl-Tanklager

In Russland wurde der Betrieb eines großen Öl-Tanklagers in der Nähe des Hafens von Noworossijsk am Samstag eingestellt, nachdem ein Drohnenangriff eine der drei Anlegestellen beschädigt hatte. So heißt es in einer Erklärung des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (CPC), dem das Ölerminal gehört.

Andriy Kovalenko, der Leiter des Zentrums für die Bekämpfung von Desinformation beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine, bestätigte, dass die Ukraine den Angriff durchgeführt hat.

"Ukrainische Spezialkräfte haben die Russische Föderation, ihren Energiesektor und ihre Infrastruktur angegriffen. Insbesondere gelang es Marinedrohnen, einen der drei Anlegeplätze für Öltanker des Kaspischen Pipeline-Konsortiums im Raum Noworossijsk zu zerstören", schrieb er auf Telegram.

Seit Monaten zielen ukrainische Drohnenangriffe auf russische Raffinerien und Terminals darauf ab, Moskau die Ölexporteinnahmen zu entziehen, die es für die Fortsetzung des Krieges benötigt.

Kyjiw und seine westlichen Verbündeten sagen, Russland versuche, das ukrainische Stromnetz lahmzulegen und die Zivilbevölkerung den vierten Winter in Folge vom Zugang zu Wärme, Licht und fließendem Wasser abzuschneiden. Ukrainische Beamte sprechen von der "Bewaffnung" der klirrenden Kälte.

An diesem Wochenende treffen in Florida hochrangige US-Vertreter - darunter Trumps Schwiergersohn Jared Kushner - mit ukrainischen Unterhändlern zusammen. Sie verhandeltn über ein Ende des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und sollten die Weichen für wichtige Gespräche stellen, die in Moskau mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin geplant sind.

Weitere Sanktionen gegen Russlands Energiesektor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte zwei neue Sanktionsbeschlüsse gegen Russland "im Rahmen des mit den USA abgestimmten Pakets" an.

"Die Ukraine hat Sanktionen gegen 26 russische juristische Personen verhängt, die mit dem Energiesektor verbunden sind", teilte sein Büro mit. "Darunter sind Rosneft, seine Unternehmen und Unternehmen der Lukoil-Gruppe. Die amerikanischen Sanktionen treffen die Teile des Sektors, die rund 55% der russischen Ölproduktion liefern."

Sanktionen wurden auch gegen juristische Personen verhängt, die an der Herstellung und dem Betrieb russischer Drohnen beteiligt sind, einschließlich Personen, die mit dem Rubicon-Zentrum in Verbindung stehen, das neue Waffenmodelle testet.

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