Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kommt am Montag in die Hauptstadt. Im Fokus stehen auch deutsch-ukrainische Wirtschaftsthemen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kommt am Montag nach Berlin, wie der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, mitteilte.
In der Hauptstadt wollen Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Selenskyj an einen Tisch kommen. Am Abend sollen "zahlreiche europäische Staats- und Regierungschefs sowie die Spitzen von EU und NATO" dazustoßen. Ob Vertreter der USA darunter sein werden, möglicherweise zugeschaltet, ist noch unklar.
Im Fokus stehen sollen deutsch-ukrainischen Wirtschaftsthemen sowie ein Austausch über den aktuellen Stand der Friedensverhandlungen.
Selenskyj hatte US-Präsident Donald Trump zuletzt einen überarbeiteten Friedensplan vorgelegt. Am Wochenende soll über mögliche Gebietsabtretungen an Russland verhandelt werden. "Nur Kyjiw kann entscheiden, welche territoriale Regelung es akzeptieren kann", betonte Merz am Donnerstag.
Im Vorfeld berichtete die Bild-Zeitung "ungewöhnlich hohen Sicherheitsvorkehrungen" in Berlin. Die Berliner Polizei soll Flugplätze über einen Besuch einer "Schutzperson höchster Gefährdungsstufe am 15.12.2025" informiert haben, heißt es.
Bereits am Donnerstag deutete der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz bei der Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte an, dass es nächste Woche zu Friedensgesprächen in Berlin kommen könnte.