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Böen bis zu 120 km pro Stunde: Kräftiger Schneesturm rast auf Deutschland zu

Eine Person geht am Montag mit einem Hund an der Nordseeküste in Scarborough, England, spazieren.
Eine Person geht am Montag mit einem Hund an der Nordseeküste in Scarborough, England, spazieren. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von euronews
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Deutschland bibbert, die Temperaturen fallen teils unter die -20 Grad und schon jetzt hat der Wetterdienst für weite Teile des Landes die Warnstufe Orange augerufen. Der Winter hat ganz Europa fest im Griff, das sorgt für Chaos.

Winterwetter in Deutschland: Über die Feiertage haben sich viele über die weißen Flocken gefreut. Beißende Kälte, Frost, Glätte und Schnee, das mag vielen als normal erscheinen, es ist schließlich Januar. Doch gegen Ende der Woche rast ein starkes Sturmtief auf Deutschland zu. Die Meteorologen rechnen mit schweren Sturmböen mit bis zu 120km/h und warnen vor intensivem Schneefall im Norden und höheren Lagen. Innerhalb von nur weniger Stunden können zehn bis zwanzig Zentimeter Schnee fallen, regional auch mehr.

Vorsicht ist auf den Straßen geboten, denn wenn die Niederschläge in Regen oder Eisregen übergehen, kann es spiegelglatt und gefährlich werden. Als Folge von Sturm und Schnee kann man damit rechne, dass es zu Ausfällen der bei Bahn kommt, auch Stromausfälle sind möglich.

Minus 22 Grad: Hier war es am Kältesten

Insbesondere am Alpenrand und im Süden Deutschlands haben die Temperaturen in der vergangenen Nacht zweistellige Minusgrade erreicht. Rund um Kempten wurden Werte von minus 22 Grad Celsius verzeichnet, auch im Schwarzwald und im südöstlichen Bayern lagen die Temperaturen bei minus 12 bis minus 18 Grad.

Auch rund um Frankfurt am Main wurden Temperaturen von minus 13 Grad aufgezeichnet, während es in Mitteldeutschland und im Norden größtenteils bei einstelligen Minusgraden geblieben ist.

Auch für die kommende Nacht bleiben die Werte weit unter dem Nullpunkt. Im Süden sind insbesondere nachts bei klarem Himmel wieder Temperaturen bis minus 16 Grad möglich. In den Alpentälern wird es vermutlich wieder noch kälter.

Während im Großteil von Deutschland mit Dauerfrost zu rechnen ist, sind nur in vereinzelten Gebieten Plusgrade möglich. Entlang des Rheins, in Teilen von Nordrhein-Westfalen sowie im Emsland und an der Nordsee sind mildere Temperaturen zu erwarten.

Schneefälle sorgen für Verkehrschaos

In ganz Europa sorgen bereits jetzt die plötzlichen Schneefälle für Chaos. Züge haben Verspätung oder fallen aus, an vielen Flughäfen werden Flüge gestrichen, und Tausende von Menschen sind in Gebieten, in denen Schneestürme die Stromnetze beschädigen, für längere oder kürzere Zeit ohne Strom.

Mehr als hundert Gemeinden in Südrumänien haben Stromausfälle aufgrund von Schneefällen gemeldet. Mindestens 23.000 Haushalte sind davon betroffen. Die Behörden fordern alle auf, nach Möglichkeit in den Häusern zu bleiben. Viele Autos stecken im Schnee fest, vor allem in den Bergregionen, wo Sturmböen herrschen und in den vergangenen Tagen in wenigen Stunden ein halber Meter Schnee gefallen ist.

Ähnlich ist die Situation in Serbien, wo große Teile des Landes mit Schnee bedeckt sind. Auf dem Belgrader Flughafen wurden wegen des Schnees und der extremen Kälte viele Flüge gestrichen. Die Behörden warnen, dass Schneeschauer und Hagelstürme in der Mitte des Landes den Verkehr erschweren und in den kommenden Tagen zu Stromausfällen führen könnten.

Schulschließungen: Winter in ganz Europa angekommen

In Kroatien ist die Küste vereist und starker Schneefall im Landesinneren erschweren das Befahren der unteren Straßen. Die Autobahnen werden kontinuierlich geräumt. Für Dalmatien sagen die Meteorologen starke Regenfälle voraus, die in einigen Städten zu Überschwemmungen führen könnten.

Auch in Westeuropa kommt es zu Beeinträchtigungen im Bahn- und Flugverkehr. In den Niederlanden bitten die Behörden Reisende dringend, sich vor der Abreise zu erkundigen, da viele Flüge am internationalen Flughafen Amsterdam und auf mehreren Bahnstrecken des Landes aufgrund der Schneestürme Verspätung haben oder gestrichen wurden.

Hunderte von Schulen in Schottland bleiben vorerst zu und der Verkehr ist in vielen Gebieten wegen des anhaltenden Schneefalls, der in ganz Europa noch tagelang andauern soll, lahmgelegt.

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