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Glätte durch Blitzeis in Deutschland: Hier bleibt die Warnung bestehen

**Deutsch:**  Die Front eines Lastwagens ist von einer Eisschicht bedeckt, in Straubing, Deutschland, Montag, 12. Januar 2026.
**Deutsch:** Die Front eines Lastwagens ist von einer Eisschicht bedeckt, in Straubing, Deutschland, Montag, 12. Januar 2026. Copyright  Armin Weigel/dpa via AP
Copyright Armin Weigel/dpa via AP
Von Nela Heidner
Zuerst veröffentlicht am
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Überfrierender Regen sorgt in weiten Teilen des Nordens weiterhin für glatte Straßen und erschwert den Verkehr. Mit langsam steigenden Temperaturen entspannt sich die Situation von Westen her. In einer nördlichen Region bleibt die Wetterwarnung zunächst bestehen.

Die für weite Teile Norddeutschlands geltende Unwetterwarnung wurde inzwischen für Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg aufgehoben. Für den Osten Mecklenburg-Vorpommerns gilt jedoch noch eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes.

Dort besteht weiterhin hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisbildung. Es kam bereits zu mehreren Glätteunfällen. In einigen Regionen, darunter die Landkreise Rostock und Ludwigslust-Parchim, haben Busunternehmen den Betrieb vorläufig eingestellt. Auch in anderen Gebieten bleibt die Lage kritisch.

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Niedersachsen insbesondere in den Landkreisen Harburg, Lüneburg, Heidekreis, Uelzen, Lüchow-Dannenberg und Gifhorn vor Glätte. In den Regionen rund um Lüneburg und Uelzen ist noch "spiegelglatt", berichtet der NDR.

Krankenhäuser waren teils überlastet

Zahlreiche Unfälle aufgrund des Wetters haben zu Überlastungen in den Krankenhäusern geführt. "Eis und Schnee haben uns in den vergangenen Tagen auch in den Notaufnahmen extrem belastet", sagte Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Rheinischen Post. "Wir haben eine große Zahl an Fußgängerunfällen gesehen, überwiegend mit kleineren Verletzungen und Brüchen, aber auch mit schweren Verkehrsunfällen durch glatte Straßen."

Nach den eisigen Wintertagen steigen die Temperaturen wieder an. Ab dem Mittag ist laut Deutschem Wetterdienst (DWD) mit leichtem Regen und Höchstwerte von bis zu 6 Grad erwartet, im Westen sogar bis 10 Grad.

Deutsche Bahn: Weiterhin Verzögerungen

Auch am Donnerstag soll das Wetter ähnlich bleiben: Bei bewölktem Himmel kann es zeitweise regnen, die Höchstwerte liegen zwischen 6 und 10 Grad.

Bei der Deutschen Bahn kommt es weiterhin zu Einschränkungen – zunächst durch den Schneefall der vergangenen Tage und nun zusätzlich wegen Eisregens. Auf ausgewählten Schnellfahrstrecken wurde vorsorglich die zulässige Höchstgeschwindigkeit reduziert, wie auf der Website der Bahn mitgeteilt wird. Dadurch können weiterhin Verspätungen und Anschlussverluste auftreten.

Die DB empfiehlt allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage in der App DB Navigator oder auf der Internetseite der Bahn zu informieren. Außerdem steht die kostenfreie Hotline 0800 0 996633 zur Verfügung.

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