Die Tarifverhandlungen mit den Ländern befinden sich in einer Sackgasse. Die Gewerkschaften kündigten zuletzt eine Ausweitung von Streiks an. Diese öffentlichen Einrichtungen könnten betroffen sein.
Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder sollen bis Mitte Februar deutlich ausgeweitet werden. Das kündigten die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und der Deutsche Beamtenbund (DBB) an, nachdem eine zweite Tarifrunde in Potsdam ergebnislos geblieben war.
Die Länder hätten trotz mehrfacher Aufforderungen kein verbindliches Angebot festgelegt, heißt es in der ZEIT.
Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Geld. Mindestens aber 300 Euro mehr Geld monatlich. Arbeitgeber im öffentlichen Dienst lehnen dies jedoch ab und klagen über zu wenig Spielräume. Der Länder-Verhandlungsführer ist Andreas Dressel (SPD).
Welche öffentlichen Einrichtungen könnten betroffen sein?
Die Gewerkschaften haben Arbeitnehmer zur Unterstützung aufgerufen. Es geht um mehr als zwei Millionen Beschäftigte. Von den Streiks könnten Unikliniken, Schulpersonal und Straßenräumdienste betroffen sein.
Die zweite Verhandlung der Tarifrunde hat am Donnerstag, 15. Januar, begonnen und dauerte bis Freitag. Die dritte Tarifrunde ist für Mitte Februar angesetzt. Eine zeitnahe Einigung gilt als unwahrscheinlich.