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Eis, Schnee und -9 Grad: Hier droht in Deutschland Glätte-Gefahr!

Menschen balancieren an einem kalten Wintertag in Berlin, Deutschland, am Sonntag, dem 11. Januar 2026, über den zugefrorenen Landwehrkanal.
Menschen balancieren an einem kalten Wintertag in Berlin, Deutschland, am Sonntag, dem 11. Januar 2026, über den zugefrorenen Landwehrkanal. Copyright  AP Photo
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Von euronews
Zuerst veröffentlicht am
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Für den Dienstagnachmittag gab der Deutsche Wetterdienst an, es könne zu gefrierendem Regen oder Sprühregen mit Glatteis kommen. Unwetter seien nicht ausgeschlossen, so der DWD.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Dienstag vor verbreiteter Glätte durch überfrierende Nässe in Deutschland. Besonders in den westlichen und südwestlichen Mittelgebirgen sowie im zentralen Mittelgebirgsraum soll teils bis in den Mittwoch hinein erhöhte Gefahr durch gefrierenden Regen und Sprühregen bestehen. Unwetter seien dabei nicht ausgeschlossen.

Bereits am Sonntag und Montag hatten Schneefall, Glätte und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt für Beeinträchtigungen im Straßenverkehr gesorgt. In Teilen Niedersachsens blieben die Schulen zu. Die Deutsche Bahn warnte vor Zugausfällen.

Weiter glatt und eisig?

Schon am Dienstagmorgen kam es vielerorts zu Glätte durch gefrierende Nässe oder Schnee. Im Osten ließen leichte Schneefälle zunächst nach. Ab dem Abend aber sollte in den westlichen Mittelgebirgen erneut Schnee einsetzen, der sich bis Mittwoch auch auf zentrale Regionen ausbreiten soll.

Erwartet werden laut DWD verbreitet drei bis fünf Zentimeter Neuschnee, lokal bis zu zehn Zentimeter, in Staulagen sogar bis zu 15 Zentimeter. Am Mittwoch kann es zudem im Schwarzwald, in den Alpen und weiter nach Norden bis in Richtung Emsland schneien.

Unter Staulagen verstehen Meteorologen Wetterlagen, bei denen feuchte Luftmassen gegen ein Gebirge oder ein anderes Hindernis strömen, zum Aufsteigen gezwungen werden und dann abregnen oder schneien.

Temperaturen bis zu -9 Grad Celsius

Abseits der Küsten herrschte am Dienstagmorgen noch Frost zwischen null und minus fünf Grad, in einigen Mittelgebirgslagen und in Alpennähe teils bis minus neun Grad.

In der Nacht zum Mittwoch wird erneut leichter Frost erwartet. Im Süden beeinträchtigt stellenweise dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern den Verkehr. Der DWD rät zu besonderer Vorsicht im Straßen- und Fußgängerverkehr. Eine Aktualisierung der Warnlage ist für den späten Vormittag angekündigt.

Bereits am Montagabend hatte in Teilen Deutschlands Tauwetter eingesetzt. In Berlin und Hamburg schmolzen dicke Eisschichten zusehends. In der Freien und Hansestadt lagen die Temperaturen am Dienstagmorgen rund um 0 Grad Celsius.

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