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Spionage für China: Festnahme erschüttert Griechenlands Luftwaffe

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Von Ioannis Karagiorgas
Zuerst veröffentlicht am
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Besonders alarmierend ist eine Software, die bei dem festgenommenen 54-Jährigen sichergestellt wurde: Laut Ermittlern stammt sie aus China und kann von gängigen westlichen Sicherheitsprogrammen nicht erkannt werden.

Die Verhaftung eines 54-jährigen Obersts der griechischen Luftwaffe wegen mutmaßlicher Spionage für China hat innerhalb der griechischen Streitkräfte große Unruhe ausgelöst.

Der Offizier, der Berichten zufolge in modernen Telekommunikationssystemen ausgebildet war und an geheimen Treffen sowie Konferenzen teilgenommen haben soll, steht im Zentrum umfangreicher Ermittlungen. Nach seiner Festnahme prüfen die Behörden nun sein berufliches und privates Umfeld auf mögliche weitere Mitwisser oder Kollaborateure.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 54-Jährige im Besitz einer von chinesischer Seite bereitgestellten Software gewesen sein, mit der Daten übermittelt werden konnten, ohne von gängigen westlichen Sicherheitsprogrammen erkannt zu werden.

Gleichzeitig sind in griechischen Medien Personen aufgetreten, die mit dem Verhafteten zusammengearbeitet oder gemeinsam mit ihm gedient haben. Übereinstimmenden Aussagen zufolge galt er als unauffällige Persönlichkeit, die keinerlei Verdacht erregte. Umso größer sei der Schock bei jenen gewesen, die ihn kannten, als sie von den Vorwürfen erfuhren.

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