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Ukrainischer Angriff: Waffenarsenal in Russland in Flammen

Die AFU hat ein Arsenal der Hauptverwaltung für Raketen und Artillerie der russischen Armee in der Region Wolgograd getroffen.
Die AFU hat ein Arsenal der Hauptverwaltung für Raketen und Artillerie der russischen Armee in der Region Wolgograd getroffen. Copyright  Фото: Telegram-канал Exilenova+
Copyright Фото: Telegram-канал Exilenova+
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
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Streitkräfte der Ukraine haben offenbar ein großes Waffenarsenal der russischen Armee in der Region Wolgograd angegriffen. Viele Menschen aus einem benachbarten Dorf mussten wegen eines Brandes evakuiert werden.

In der vergangenen Nacht hat Russland wieder die Ukraine mit Drohnen und Raketen angegriffen. Allein in der Hauptstadt Kyjiw sind mehr als 3.000 Gebäude - auch zahlreiche Hochhäuser - nach Attacken auf die Infrastruktur ohne Strom.

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In Russland haben die Behörden der Region Wolgograd die etwa 2.000 Bewohner und Bewohnerinnen des Dorfes Kotluban evakuiert, nachdem offenbar Streitkräfte der Ukraine ein Waffenlager beschossen hatten. Das nahe gelegene Arsenal der Hauptabteilung für Raketen und Artillerie der russischen Armee angegriffen hatte. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Andrej Botscharow, fielen Trümmer von Drohnen in die Militäreinrichtung und lösten dort einen Brand aus. Auch vor Explosionen wurde gewarnt.

Kotluban liegt weniger als 100 Kilometer von Russlands Grenze zu Georgien und zu Kasachstan.

"Es gibt keine Verletzten oder Schäden an zivilen Einrichtungen", schrieb Botscharow auf Telegramm. "Um die Sicherheit der Zivilbevölkerung vor einer drohenden Detonation während der Löscharbeiten zu gewährleisten, wurde die Evakuierung der Bevölkerung des nahe gelegenen Ortes Kotluban angeordnet und ist im Gange".

Anwohner berichten von starken Explosionen und einem Feuer in der Militäreinrichtung.

In der Stadt Mitschurinsk in der Region Tambow mussten die Studierenden der Industrie- und Technologischen Hochschule evakuiert werden. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Jewgeni Perwyschow wurden Gebäude der Universität von einem ukrainischen Drohnenangriff beschädigt.

Die Bewohner und Bewohnerinnen des Wohnheims wurden vorübergehend in einem Kinderkrankenhaus untergebracht. "Das Feuer wurde gelöscht. Es gibt keine Verletzten", sagte der Gouverneur.

Russland beschießt weiter ukrainische Städte

Unterdessen setzte Russland seine massiven Angriffe auf ukrainische Städte fort und griff Kyjiw, Dnipro, Pawlograd und Odessa mit Drohnen und ballistischen Raketen an.

In Dnipro trafen die Angriffe nach Angaben der Behörden mehrere Wohnhäuser. Vier Menschen, darunter Kinder, wurden verletzt.

In Odessa attackierte Russlands Armee die Infrastruktur.

In der Region Charkiw wurde in der vergangenen Nacht ein Geschäft in der Stadt Barwinkowo von russischen Truppen getroffen, dabei wurden sieben Menschen verletzt.

Nach fast vier Jahren Krieg haben Moskau und Kyjiw auf Druck der USA direkte Verhandlungen über die Beilegung des Konflikts aufgenommen. Wegen der sehr unterschiedlichen Positionen des Kreml und der Ukraine ist jedoch keine Einigung in Sicht. Moskau fordert von der Ukraine große territoriale und politische Zugeständnisse. Nach Ansicht Kyjiws kämen diese einer Kapitulation gleich.

Zuletzt gab es Berichte, Präsident Wolodymyr Selenskyj bereite eine Volksbefragung und - von US-Präsident Trump geforderte - Präsidentschaftswahlen vor. In der Ukraine können der Verfassung zufolge während des Krieges keine Wahlen stattfinden.

Russland startete im Februar 2022 eine groß angelegte militärische Invasion in der Ukraine und kontrolliert nun etwa ein Fünftel des Landes, einschließlich der Krim, die 2014 annektiert wurde.

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