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3 US-Soldaten tot: Trump warnt vor weiteren Verlusten und spricht von “4 Wochen”

Präsident Donald Trump winkt nach seiner Ankunft in der Marine One auf dem Südrasen des Weißen Hauses, Sonntag, 1. März 2026, in Washington. (AP Photo/JMark Schiefelbein)
Präsident Donald Trump winkt nach seiner Ankunft in der Marine One auf dem Südrasen des Weißen Hauses, Sonntag, 1. März 2026, in Washington. (AP Photo/JMark Schiefelbein) Copyright  AP Photo
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Von Jeremiah Fisayo-Bambi
Zuerst veröffentlicht am
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Der Einsatz gegen den Iran könne laut Trump "vier Wochen oder weniger" dauern. Während US und israelische Jets weiter angreifen und Teheran Vergeltungsschläge gegen Golfstaaten ausweitet, melden die USA erste Tote und der Konflikt droht weiter zu eskalieren.

US-Präsident Donald Trump hat davor gewarnt, dass der Konflikt mit dem Iran "vier Wochen oder weniger" dauern könnte. Währenddessen setzen US-amerikanische und israelische Flugzeuge ihre Angriffe auf Ziele im Iran fort. Teheran wiederum hat weitreichende Vergeltungsschläge gegen Golfstaaten ausgeführt, in denen US-Stützpunkte stationiert sind.

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"Es war immer ein vierwöchiger Prozess. So stark es auch ist, es ist ein großes Land; es wird vier Wochen dauern – oder weniger", sagte Trump am späten Sonntag vor der Presse.

"Ich denke, es läuft alles nach Plan, außer dass wir ihre gesamte Führung ausgeschaltet haben – viel, viel mehr als wir dachten", fügte er hinzu. Insgesamt seien 48 iranische Spitzenpolitiker getötet worden, sagte Trump.

Am Montag ging der Konflikt in den dritten Tag. US-amerikanische und israelische Flugzeuge griffen erneut Ziele im Iran an. Vorausgegangen war am Samstag eine gemeinsame Operation, bei der nach Darstellung des Textes Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei und zahlreiche hochrangige Kommandeure getötet worden seien.

Der Iran setzte unterdessen seine Vergeltungsschläge fort. Sie richten sich gegen Golfstaaten, die US-Stützpunkte in der Region beherbergen.

Trump sagte, die militärische Intervention sei notwendig, um den Iran daran zu hindern, Atomwaffen zu erwerben. Zudem solle verhindert werden, dass der Iran Raketen entwickelt, die die USA erreichen könnten.

Die Angriffe vom Samstag fanden demnach während indirekter Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran statt. Sie erfolgten außerdem weniger als ein Jahr, nachdem Trump behauptet hatte, US-Luftangriffe hätten Irans Atomkapazitäten "ausgelöscht".

USA melden erste Tote

Bei US-Angriffen auf den Iran seien drei US-Soldaten getötet und fünf weitere schwer verwundet worden, teilte das Militär am Sonntag mit. Es handelt sich demnach um die ersten amerikanischen Opfer seit Beginn der großangelegten Offensive. Trump sagte, in den kommenden Wochen seien weitere Verluste möglich.

US-Medien berichteten, die Getöteten seien Soldaten der US-Armee gewesen. Sie hätten zu einer Einheit gehört, die für Nachschub und Logistik zuständig ist, und seien in Kuwait eingesetzt gewesen.

Das US-Zentralkommando (CENTCOM), zuständig für den Nahen Osten, bestätigte die Todesfälle in einem Beitrag auf X. Details dazu, wann und wo die Soldaten starben, nannte es nicht. Begründet wurde das mit dem Risiko weiterer Vergeltungsschläge der Islamischen Republik.

"Mehrere andere erlitten leichte Schrapnellverletzungen und Gehirnerschütterungen" und würden in den Dienst zurückkehren, teilte CENTCOM mit.

Trump sagte als Reaktion, es werde "wahrscheinlich" weitere US-Todesopfer geben, wenn die Angriffe fortgesetzt würden, bis "alle" Ziele erreicht seien.

"Traurigerweise wird es wahrscheinlich noch mehr Tote geben, bevor es zu Ende ist", sagte Trump. "That's the way it is."

In einem vorab aufgezeichneten Beitrag auf Truth Social am Sonntagnachmittag kündigte Trump an, den Tod der US-Soldaten zu rächen. Er forderte die Iraner außerdem auf, ihre Regierung "zu übernehmen". Die Kampfhandlungen gingen "mit voller Kraft" weiter und würden erst enden, wenn alle Ziele erreicht seien.

"Wir haben sehr starke Ziele", sagte Trump, ohne Details zu nennen.

Zahl der Opfer steigt

Am Montag verschärften sich die Kämpfe weiter. Der Iran und vom Iran unterstützte Milizen – darunter die im Libanon ansässige Hisbollah – feuerten nach Darstellung des Textes weiterhin Raketen auf Israel und arabische Staaten. Demnach wurde offenbar auch die US-Botschaft in Kuwait getroffen.

Iranische Staatsmedien berichteten, seit den Angriffen vom Samstag seien mehr als 200 Menschen getötet worden. Israels Rettungsdienste meldeten, bei einem iranischen Raketenangriff auf die Stadt Beit Shemesh seien mindestens neun Menschen gestorben und 27 verletzt worden.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten teilten die Behörden mit, bei iranischen Raketen- und Drohnenangriffen seien drei Menschen getötet und etwa 58 verletzt worden.

Angesichts steigender Opferzahlen warnten die arabischen Golfstaaten, sie könnten nach Angriffen auf wichtige Einrichtungen Vergeltung am Iran üben.

Weitere Quellen • AP

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