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Bericht: Hacker knacken Anthropics als zu gefährlich eingestuftes KI-Modell Mythos

ARCHIV: Website-Seiten von Anthropic und das Firmenlogo auf einem Computerbildschirm in New York am 26. Februar 2026.
ARCHIV: Die Website von Anthropic und das Firmenlogo sind am sechsundzwanzigsten Februar zweitausendsechsundzwanzig auf einem Computerbildschirm in New York zu sehen. Copyright  AP Photo/Patrick Sison, File
Copyright AP Photo/Patrick Sison, File
Von Pascale Davies
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Hacker sind in Anthropics KI-System Mythos eingedrungen. Das Unternehmen stuft die Technologie als zu heikel für die Cybersicherheit ein und hält sie geheim.

Eine Gruppe nicht autorisierter Nutzer soll Zugriff auf das neue Produkt von Anthropic erhalten haben. Das KI-Unternehmen hält es für zu mächtig für eine breite Veröffentlichung; nach eigenen Angaben birgt es "beispiellose Risiken für die Cybersicherheit".

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Die neue KI-Technologie von Anthropic mit dem Namen Mythos zielt auf die IT-Sicherheit von Unternehmen und läuft derzeit bei einigen Technologie- und Cybersicherheitsfirmen im Testbetrieb.

Laut Bloomberg verschaffte sich ein "privates Onlineforum" über einen externen Dienstleister Zugang zu Mythos.

"Wir gehen einem Bericht nach, wonach Unbefugte über eine Umgebung eines unserer Drittanbieter auf die Claude-Mythos-Vorschau zugegriffen haben sollen", erklärte ein Anthropic-Sprecher gegenüber Euronews Next.

Es gebe derzeit keine Hinweise darauf, dass die eigenen Systeme betroffen seien oder dass die gemeldeten Aktivitäten über die Umgebung des Dienstleisters hinausreichten, ergänzte das Unternehmen.

Die Mitglieder der unbefugten Gruppe gehören demnach einem Discord-Kanal an, der gezielt Informationen über noch nicht veröffentlichte KI-Modelle sammelt, so Bloomberg.

Unter Berufung auf eine bei einem externen Auftragnehmer von Anthropic beschäftigte Person berichtete Bloomberg weiter, die Gruppe habe mehrere Strategien ausprobiert, um Zugriff auf das Modell zu bekommen.

Außerdem nutzte die Gruppe Mythos nach ihrem Eindringen offenbar regelmäßig, schrieb das Medium.

Anthropic will sein neues KI-Modell im Rahmen des sogenannten Project Glasswing nur einer kleinen Zahl von Technologie- und Cybersicherheitsunternehmen zugänglich machen. Auf der Liste stehen unter anderem Amazon, Apple und JP Morgan Chase.

Auch Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America und Morgan Stanley testen demnach das Modell von Anthropic.

Finanzminister Scott Bessent berief im April in Washington ein Treffen führender US-Bankmanager ein, um über das Mythos-Modell zu sprechen. Die Runde ermutigte die Spitzenmanager, Mythos von Anthropic zur Aufdeckung von Schwachstellen einzusetzen, berichtete Bloomberg (Quelle auf Englisch).

Laut Berichten erproben Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America und Morgan Stanley das Anthropic-Modell ebenfalls.

Der Beitrag wurde nachträglich um eine Stellungnahme von Anthropic ergänzt.

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