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Anschlag auf Christopher Street Day in Berlin: Tatverdächtiger bei Polizeieinsatz erschossen

Das Fahrzeug nach dem Angriff am Rande des Berliner CSD in Berlin, 26. Juli 2026.
Das Fahrzeug nach dem Angriff am Rande des Berliner CSD in Berlin, 26. Juli 2026. Copyright  AP Photo/Markus Schreiber
Copyright AP Photo/Markus Schreiber
Von Lena Roche & Verena Schad & Johanna Urbancik, Donogh McCabe, Sonja Issel
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Abdul Ballout wurde in einer Gartenlaube in Berlin-Spandau gestellt. Nach Angaben der Polizei griff er die Einsatzkräfte mit einer Stichwaffe an. Daraufhin gaben die Beamten Schüsse ab.

Verganene Nacht ist am Rande des Christopher Street Days (CSD) gegen 22 Uhr im Berliner Tiergarten ein weißer Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Dabei wurde eine Frau getötet, mindestens 29 weitere wurden verletzt – drei von ihnen lebensgefährlich, acht schwer und fünf leicht.

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Die Polizei und Generalstaatsanwaltschaft gehen inzwischen von einem Anschlag aus. Der Tatverdächtige Abdul Ballout wurde am Sonntagabend bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau von Beamten erschossen, nachdem er die Polizisten mit einer Stichwaffe angegriffen hatte.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner reagierte erleichtert. "Dass die Berliner Polizei innerhalb von 24 Stunden den Tatverdächtigen hat, ist ein großer Erfolg der Ermittlungsbehörden", so CDU-Politiker im Interview mit dem rbb.

Live beendet

Tatverdächtiger bei Polizeieinsatz erschossen worden

Der Tatverdächtige des CSD-Anschlags in Berlin ist tot. Wie der rbb zuerst berichtete, wurde Abdul Ballout in einer Gartenlaube in Berlin-Spandau gestellt. Nach Angaben der Polizei griff er die Einsatzkräfte mit einer Stichwaffe an. Daraufhin gaben die Beamten Schüsse ab.

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Polizei fahndet öffentlich nach Abdul B.

Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden mit einem veröffentlichten Foto nach dem Tatverdächtigen 21-jährigen Abdul B. Der Gesuchte ist etwa 1,90 Meter groß, schlank, hat schwarze Haare und trug zuletzt einen schwarzen Hoodie sowie eine weiße Hose.

Die Ermittler warnen, dass der Mann möglicherweise bewaffnet und gefährlich sein könnte.

Die Polizei bittet Zeugen dringend, Abdul B. nicht selbst anzusprechen, sondern sich bei Hinweisen umgehend über den Notruf 110 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.

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Merz gedenkt der Opfer am Tatort

Bundeskanzler Friedrich Merz hat gemeinsam mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, Bildungsministerin Karin Prien sowie Berlins Innensenatorin Iris Spranger den Anschlagsort im Berliner Tiergarten besucht. Nach einem kurzen Rundgang legten sie dort weiße Rosen zum Gedenken an die Opfer nieder. Zuvor hatte sich der Kanzler die Ereignisse am Tatort erläutern lassen.

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Mahnwachen in mehreren Städten

Nach dem Terroranschlag auf den Berliner Christopher Street Day wird bundesweit der Opfer gedacht. In zahlreichen Städten sind für Sonntag Mahnwachen und stille Gedenkveranstaltungen angekündigt.

So laden Initiativen in Duisburg zu einer Andacht am Rathaus ein und rufen die Teilnehmer dazu auf, Kerzen mitzubringen. Auch in Dresden ist in der Rosmaringasse neben dem Kulturpalast eine Mahnwache geplant. In Bremen wollen Menschen auf dem Marktplatz gemeinsam der Opfer gedenken und ein Zeichen gegen Hass, Gewalt und Extremismus setzen.

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Merz setzt Zeichen der Solidarität

Nach dem Trauergottesdienst in der Berliner St. Marienkirche hat Friedrich Merz eine Kerze für die Opfer und Betroffenen des Anschlags entzündet. Zahlreiche Besucher nahmen ebenfalls an dem stillen Gedenken teil und stellten Kerzen auf.

Am Abend will Merz wie geplant zum traditionellen Libori-Mahl nach Paderborn reisen. Nach Angaben aus seinem Umfeld hält der Kanzler bewusst an dem Termin fest. Er wolle damit ein Zeichen setzen, dass sich Deutschland durch den Terror nicht einschüchtern lasse und das öffentliche Leben nicht zum Stillstand komme.

(AP Photo/Markus Schreiber)

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Großer Andrang bei Gedenkveranstaltung am Pariser Platz

Der Pariser Platz in Berlin ist voll und hat seine Kapazitätsgrenzen erreicht. Seit 14 Uhr strömen Menschen dorthin, um der Opfer des Anschlags zu gedenken. Die Veranstalter appellieren in den sozialen Medien an Besucher, auf andere Gedenkorte auszuweichen. Aus Sicherheitsgründen können am Pariser Platz nicht mehr Menschen zugelassen werden.

AP/Ebrahim Noroozi

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Merz: Wir werden über Konsequenzen nachdenken

Vor der Marienkirche in Berlin, wo ein Trauergottesdienst für die Anschlagsopfer stattfindet, hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz mit einem kurzen Statement an die Öffentlichkeit gewandt. Er sagte, man werde "alles tun, um den oder die Täter, so schnell wie möglich zu fassen".

"Wir werden über Konsequenzen nachdenken und mit Besonnenheit, aber auch mit Entschlossenheit entscheiden. Diese Straftäter haben in der Mitte unserer Gesellschaft keinen Platz.“

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Der Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin - mutmaßlich durch einen Islamisten - ist ein Angriff auf die freie westliche Gesellschaft, schreibt Rene Powilleit (CDU) in einem Meinungsbeitrag für Euronews. Er ist Berliner Landesvorsitzender der "Lesben und Schwulen in der Union".

Anschlag auf CSD in Berlin: politischer Islam bedroht die Freiheit

Der Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin - mutmaßlich durch einen Islamisten - ist ein Angriff auf die freie westliche Gesellschaft, schreib…

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Tatverdächtiger war ein Intensivstraftäter

Nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt stammt die Mutter des Tatverdächtigen aus dem Libanon und wurde 2002 eingebürgert. Der Verdächtige selbst wurde 2005 in Berlin geboren.

Der 21-Jährige sei den Sicherheitsbehörden bereits seit Längerem bekannt gewesen. Dobrindt sprach von einem „hohen Maß an Straftaten“ sowie einer „islamistischen Radikalisierung“. Erst kürzlich war der Mann wegen anderer Delikte zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von drei Jahren gefordert und gegen das Urteil Rechtsmittel eingelegt.

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Kanzler Friedrich Merz kommt zum Trauergottesdienst

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist nach dem Terroranschlag auf den Berliner Christopher Street Day aus dem Sauerland in die Hauptstadt. Nach Angaben eines Regierungssprechers wird der Kanzler am Nachmittag um 16.15 Uhr an einem Trauergottesdienst in der St. Marienkirche am Alexanderplatz teilnehmen. Dort wird der Opfer des Anschlags und ihrer Angehörigen gedacht. Ebenfalls erwartet werden Bildungsministerin Karin Prien (CDU) sowie Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD).

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Dobrindt: Er ist mit einer Machete auf die Menschen losgegangen

Minister Dobrindt erklärte vor der Presse, dass der Tatverdächtige nach dem Anschlag mit dem Fahrzeug mit einer Stichwaffe, vermutlich einer Machete, auf die Menschen losgegangen sein soll.

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Dobrindt: 29 Verletzte und Schwerstverletzte

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bestätigt während einer Pressekonferenz am Tatort, dass der Tatverdächtige Abdul Ballout weiterhin flüchtig ist. Die Gefahrenlage sei hoch und der 21-Jährige wird mit Hochdruck bundesweit gesucht.

Dobrindt sprach von 29 Verletzten und Schwerstverletzten. “Wir stehen fassungslos und in tiefer Trauer nach diesem furchtbaren Anschlag, alles deutet darauf hin dass wir es mit einem islamistischen Terror Anschlag zu tun haben", so Dobrindt.

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CDU, SPD und AfD fordern Sondersitzung des Innenausschusses

Sowohl CDU und SPD als auch AfD haben eine Sondersitzung des Innenausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses gefordert. Die Vorsitzenden der CDU- und SPD-Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus, Dirk Stettner und Raed Saleh, kündigten an, eine Sondersitzung des Innenausschusses zu beantragen. Zugleich forderten sie eine vollständige Aufklärung der Hintergründe des Anschlags.

Auch die AfD-Fraktion unterstützt eine Sondersitzung. Ihr innenpolitischer Sprecher Thorsten Weiß warf dem Senat ein Versagen beim Sicherheitskonzept vor und verlangte Antworten auf die Frage, warum der den Behörden bekannte Tatverdächtige den Anschlag offenbar ausführen konnte.

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Angst vor nächstem Anschlag

Die Sicherheitsbehörden befürchten offenbar, dass der Täter erneut zuschlagen könnte. Nach Informationen aus Ermittlerkreisen wird die Gefährdungslage weiterhin als hoch eingeschätzt.

Auslöser der Befürchtung ist unter anderem ein ungewöhnliches Detail: Der Lieferwagen soll auf den Namen des mutmaßlichen Täters angemietet worden sein. Für die Ermittler ist das bemerkenswert, weil ihm bewusst gewesen sein musste, dass seine Identität dadurch nach der Tat vergleichsweise schnell bekannt werden würde.

Deshalb wird nun geprüft, ob der 21-Jährige von Anfang an damit gerechnet hatte, enttarnt zu werden – und möglicherweise weitere Anschläge eingeplant haben könnte.

Zudem gehen die Fahnder der Frage nach, ob der Verdächtige tatsächlich allein handelte. Nach Informationen aus Ermittlerkreisen wird untersucht, ob weitere Personen an der Tat beteiligt gewesen sein oder ihn bei der Vorbereitung und Flucht unterstützt haben könnten. Mit Hochdruck versuchen die Sicherheitsbehörden nun, den Aufenthaltsort des 21-Jährigen zu ermitteln und mögliche Kontakte zu Unterstützern nachzuvollziehen.

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Abdul B. soll schon einmal einen Anschlag geplant haben

Der Tatverdächtige polizeibekannte Abdul B. soll nach Bild-Informationen bereits schon einmal einen Anschlag geplant haben. Damals soll er sich in den Libanon abgesetzt haben und soll von den Behörden zurückgebracht worden sein. Nach einem Jugendarrest, aus dem er im Mai entlassen wurde, sollte er an einem Deradikalisierungskurs teilnehmen. Zwei Termine soll bereits wahrgenommen haben, für morgen war ein weiterer Termin geplant.

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Grüne verlangen Aufklärung über Behördenkenntnisse

Nach dem Anschlag fordern die Grünen eine umfassende Aufklärung. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Konstantin von Notz verlangt Klarheit darüber, welche Erkenntnisse die Sicherheitsbehörden über den mutmaßlichen Täter hatten, wie gefährlich sie ihn einschätzten und ob mögliche Warnhinweise ausreichend ernst genommen wurden. Zudem betonte er, CSD-Veranstaltungen seien seit Jahren bekannte Ziele extremistischer Gewalt.

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Gedenkveranstaltung aus Sicherheitsgründen abgesagt

Eine für Sonntag geplante Gedenkveranstaltung am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ist abgesagt worden. Der LSVD – Verband Queere Vielfalt begründete die Entscheidung mit der aktuellen Sicherheitslage und kündigte gemeinsam mit dem CSD Berlin eine zentrale Gedenkveranstaltung in den kommenden Tagen an.

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Schwerverletzte werden in der Charité behandelt

Die Charité in Berlin hat nach eigenen Angaben in der Nacht acht Menschen aufgenommen, die auf dem CSD verletzt worden waren. Vier konnten das Universitätsklinikum bereits verlassen. Die anderen vier Personen werden auf der Intensivstationen behandelt. Es bestehe zum jetzigen Zeitpunkt keine Lebensgefahr.

Die #CharitéBerlin hat gestern Nacht acht auf dem #CSD verletzte Menschen versorgt, vier konnten inzwischen entlassen werden. Vier Patient:innen werden aktuell…

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Große Fahndungsaktion an der dänischen Grenze

Im Zuge der bundesweiten Fahndung nach dem flüchtigen Tatverdächtigen Abdul B. hat die Bundespolizei ihre Kontrollen an der deutsch-dänischen Grenze deutlich verstärkt. Auf der A7 kurz vor dem Grenzübergang Handewitt wird der Verkehr auf eine Fahrspur reduziert. Schwer bewaffnete Einsatzkräfte ziehen verdächtige Fahrzeuge gezielt aus dem Verkehr und kontrollieren Fahrer sowie Insassen. Autofahrer müssen in Richtung Dänemark mit erheblichen Verzögerungen und langen Staus rechnen.

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Klöckner ordnet Trauerbeflaggung an

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat nach dem Anschlag auf den Berliner CSD Trauerbeflaggung am Deutschen Bundestag angeordnet. Sie zeigte sich „zutiefst erschüttert“, sprach den Opfern und ihren Angehörigen ihr Mitgefühl aus und betonte, der Angriff auf Menschen, die für Freiheit und Vielfalt einstehen, sei zugleich ein Angriff auf die Demokratie. Den Einsatzkräften dankte sie für ihr schnelles Handeln.

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Gedenkveranstaltung und Trauermarsch

Mehrere Gedenkveranstaltungen wurden angemeldet. Um 16.30 Uhr soll in der Marienkirche am Alexanderplatz einen Gedenkgottesdienst stattfinden. Von dort aus startet im Anschluss ein Trauermarsch in Richtung Brandenburger Tor, der von der queeren Opferberatungsstelle Maneo organisiert wird. Daran will nach Angaben der Organisatoren auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) teilnehmen. Um 14 Uhr soll eine weitere Trauerveranstaltung am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor stattfinden.

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Amsterdam erhöht Sicherheitsvorkehrungen bei World Pride

Der tödliche Anschlag auf den CSD in Berlin hat auch Auswirkungen auf die derzeit in Amsterdam laufende World Pride. Die niederländischen Behörden kündigten an, die Sicherheitsmaßnahmen dort weiter zu verstärken. Bürgermeisterin Femke Halsema erklärte laut der Nachrichtenagentur ANP, zusätzliche Schutzmaßnahmen würden umgesetzt.

Die World Pride zählt zu den weltweit größten Veranstaltungen der LGBTQI+-Community und wird in diesem Jahr erstmals in Amsterdam ausgerichtet. Zu den Feierlichkeiten werden Hunderttausende Besucher erwartet. Höhepunkt ist die traditionelle Grachtenparade am kommenden Samstag.

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Dobrindt und Wegner treten am Tatort vor die Presse

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) wollen gegen Mittag über den aktuellen Stand der Ermittlungen informieren.

Die Pressekonferenz ist für 13 Uhr am Tatort im Berliner Tiergarten angesetzt.

Auch Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel wird daran teilnehmen.

Euronews wird vom Ort des Geschehens berichten und über die wichtigsten Aussagen informieren. Im Anschluss an eine Sondersitzung des Berliner Senats sind zudem für 16 Uhr weitere Pressestatements im Roten Rathaus angekündigt.

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Mobiltelefon von Abdul B. im Transporter gefunden

Das Mobiltelefon des gesuchten Tatverdächtigen Abdul B. soll im Transporter gefunden worden sein. Das berichtet die Bild Zeitung. Welche Erkenntnisse die Ermittler daraus gewinnen können, ist bislang offen.

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Neue Spur: Airbags nähren Verdacht auf zweiten Täter

Es verdichten sich die Hinweise, dass sich möglicherweise mehr als eine Person im Tatfahrzeug befand. Wie der Tagesspiegel unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, sollen bei dem Transporter sowohl der Fahrer- als auch der Beifahrerairbag ausgelöst haben.

Ob das tatsächlich auf einen zweiten Täter hindeutet, ist jedoch noch unklar. Je nach Fahrzeugmodell können bei einem Aufprall beide Airbags automatisch auslösen – oder nur dann, wenn beide Sitze besetzt sind. Die Ermittler prüfen deshalb derzeit die Technik des sichergestellten Fahrzeugs.

Bereits Früh am Sonntagmorgen hatte die Polizei mitgeteilt, dass nach der Tat „eine oder mehrere Personen“ aus dem Fahrzeug geflüchtet seien. Die Ermittlungen dauern an.

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Zahl der Verletzten steigt auf 25

Nach Informationen der Bild Zeitung ist die Zahl der Verletzten inzwischen auf 25 gestiegen. Drei Menschen schweben weiterhin in Lebensgefahr.

Unterdessen durchsuchen Polizisten den Berliner Tiergarten, an dessen Rand sich die Tat ereignet hat, nach weiteren Spuren und Hinweisen. Die Ermittler wollen unter anderem klären, welchen Fluchtweg der Täter nahm und ob er möglicherweise Komplizen hatte.

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Polizei jagt mutmaßlichen CSD-Attentäter

Nach der tödlichen Attacke auf den Christopher Street Day hat die Berliner Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet. Im Mittelpunkt steht der 21-jährige Abdul B.. Der mutmaßliche Islamist soll bereits polizeibekannt sein. Bei dem Anschlag wurde eine Frau getötet, 29 Menschen erlitten Verletzungen – drei von ihnen sind schwer verletzt.

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Merz und Dobrinth im Austausch

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht nach Regierungsangaben in engem Austausch mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und den Sicherheitsbehörden. Demnach wird er per Videoschalte an einer Lagebesprechung des Bundesinnenministeriums teilnehmen. Über das weitere Vorgehen soll anschließend gemeinsam mit dem Land Berlin und den zuständigen Behörden entschieden werden. Berichte, wonach Merz bereits auf dem Weg nach Berlin sei, wurden aus Regierungskreisen zunächst nicht bestätigt.

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Generalbundesanwalt soll Ermittlungen übernehmen

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) kündigte an, dass der Generalbundesanwalt den Fall übernehmen könnte. Voraussetzung sei, dass die gesetzlichen Bedingungen dafür erfüllt sind.

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Verdächtiger weiterhin auf der Flucht

Die Fahndung nach dem 21-jährigen Tatverdächtigen Abdul B. läuft weiter. Nach Angaben von Polizei und Generalstaatsanwaltschaft ist er den Sicherheitsbehörden als Islamist bekannt. Nach Informationen des Spiegel soll er mit der Terrororganisation "Islamischer Staat" sympathisiert haben.

Die Ermittler warnen davor, den Verdächtigen anzusprechen. Er könnte bewaffnet und gefährlich sein. Wer ihn erkennt, soll stattdessen umgehend die Polizei informieren. Nach dem Anschlag herrscht auch innerhalb der queeren Community große Bestürzung.

CSD-Moderatorin Ricarda Hofmann, die noch am Abend durch das Programm geführt hatte, schrieb auf Instagram, ihr fehlten angesichts der Tat die Worte. Der Angriff habe »etwas in mir verändert«, so Hofmann.

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